Bei den Restaurants in Berlin herrscht eine große Auswahl. Egal ob gehobene Sterneküchen, urige Gaststätten oder hippe Street-Food-Etablissements – für jeden Gaumen gibt es das passende Angebot.
Ein Kult-Lokal muss derzeit jedoch mit großen Problemen kämpfen – und ist seit Tagen geschlossen. Der Grund schockiert.
Restaurant in Berlin: Die Aussagen sind widersprüchlich
Wer öfter in Tegel unterwegs ist, kennt dieses Restaurant in Berlin mit Sicherheit: Die „Dicke Paula“ (Schlieperstraße 69) wartet schon seit vielen Jahren mit traditionellen Gerichten wie Schnitzel, Currywurst und Fleischklößen auf. Derzeit stehen die Gäste allerdings vor verschlossener Türe; das Lokal ist dicht. Was steckt dahinter?
Am vergangenen Montag (27. Januar) teilten die Verantwortlichen auf Facebook mit, dass „ein böser Wasserschaden“ hinter der temporären Schließung des Restaurants stecke. Doch stimmt diese Aussage überhaupt?
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Wie die Kollegen der „BZ“ berichten, gibt es an dieser Begründung erhebliche Zweifel. Ein früherer Mitarbeiter gab an, dass die „Dicke Paula“ seit Jahren ein Problem mit Schaben habe.
Die Hinweise verdichten sich
Zudem bestätigte das Bezirksamt Reinickendorf, dass sich ein anonymer Gast erst letztens über einen Käfer im Lokal beschwert habe. „Daraufhin fand am 26. Januar 2025 vom zuständigen Lebensmittelkontrolleur eine unangekündigte Kontrolle statt. Dabei hat er einen Befall mit Schaben festgestellt“, erklärt die Behörde.
Am darauffolgenden Tag folgte eine weitere, diesmal angekündigte, Kontrolle. „Im Ergebnis schloss die Betreiberin ihre Gaststätte, um effektive Bekämpfungsmaßnahmen durchführen zu können. Eine amtliche Schließung der Betriebsstätte war daher weder verhältnismäßig noch notwendig“, heißt es von Amtsseite weiter.
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Die „Dicke Paula“ lässt indes durch ihren Anwalt erklären, dass der Wasserschaden kein vorgeschobener Grund sei: „Die Unterstellungen weise ich entschieden zurück. Vielmehr wurden die anonymen Hinweise ernst genommen und notwendige Reparaturen in der Küche, unter anderem an der Wasserleitung, kurzfristig durchgeführt.“
In diesem Zusammenhang erörtert der Anwalt auch, dass dem Restaurant in Berlin vom zuständigen Kammerjäger eine „vorläufige Schädlingsfreiheit“ attestiert worden sei. Einer Wiedereröffnung stehe nach der amtlichen Endabnahme also nichts mehr im Wege.