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Flughafen BER: Verdi verkündet Mega-Streik – DAS musst du jetzt wissen

Vom Flughafen BER aus starten in der Hauptstadt Urlauber und Geschäftsreisende. Doch die Gewerkschaft Verdi legt das Rollfeld lahm.

© IMAGO/Manngold

Flughafen BER: Das ist Berlins Chaos-Airport

Die Bauphase des Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist mit dem Wort zäh noch sehr nett beschrieben. Schon in den 1990ern begann die Planungsphase, am 5. September 2006 erfolgte dann der erste Spatenstich in Schönefeld, im Süden Berlins.

Der Flughafen BER ist das Tor zur Welt in der Hauptstadt. Von einstmals drei Airports in Berlin ist inzwischen nur noch der eine am südöstlichen Stadtrand übrig. Hier starten nun Urlauber und Geschäftsreisende in alle Welt.

Das Angebot wird an dem Flughafen stetig ausgebaut. Immer neue Destinationen in und außerhalb Europas werden direkt angeflogen. Doch die Gewerkschaft Verdi kämpft derzeit für bessere Löhne – und legt den BER kurzerhand lahm.

Flughafen BER: Gewerkschaft macht ernst

Wie Verdi am Freitag (7. März) in einer Pressemitteilung bekannt gab, werden am folgenden Montag (10. März) mehrere große Flughäfen im ganzen Land bestreikt. Darunter ist auch der BER. „Während wir alles dafür tun, dass Ihre Reise stressfrei beginnt, bleiben unsere Gehaltssteigerungen auf der Strecke, und unsere Arbeitsbelastung steigt ins Unerträgliche“, wendet sich die Gewerkschaft direkt an die Flugreisenden.

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Auf deren Schultern wird der Arbeitskampf nun nämlich ausgetragen. Wer am kommenden Montag aus Berlin abfliegen oder dort landen wollte, muss seine Pläne nämlich aller Voraussicht nach ändern. Denn viele Angestellte in den Terminals und auf dem Rollfeld werden ihren Dienst nicht antreten.

Verdi hofft auf Verständnis

Neben dem Flughafen BER sind auch die Airports München, Stuttgart, Frankfurt/Main, Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, Bremen, Hamburg und Leipzig-Halle betroffen. Fluggäste sollten ihre Reisen am 10. März dringend checken. Im Falle einer streikbedingten Stornierung gilt es, zeitig die eigenen Rechte in Anspruch zu nehmen.



Mit der direkten Ansprache an die Flugreisenden möchte Verdi offenbar auch um Nachsicht für den Mega-Streik werben. „Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass die im Verband der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) organisierten Arbeitgeber endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und mit uns eine faire Lösung aushandeln“, heißt es in der Mitteilung.

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