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Berlin: Verdi ruft zum Streik auf! HIER droht Stillstand

In Berlin und Brandenburg wird am Freitag (21. Juli) gestreikt. Verdi hat zum Arbeitskampf aufgerufen. Was du jetzt wissen musst.

Miete in Berlin: Wohnen wird immer teurer

Berlin war mal ein gutes Pflaster für günstige Mieten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Seit dem Jahr 2012 haben sich die durchschnittlichen Wohnungspreise in der Hauptstadt von 6,65 Euro pro Quadratmeter auf 12,92 Euro pro Quadratmeter verdoppelt.

Verdi ruft am Freitag (21. Juli) erneut zum Streik in Berlin und Brandenburg auf! Betroffen davon ist der Einzel- und Großhandel.

Bereits am Donnerstag wurde in Berlin und Brandenburg gestreikt – und am Freitag geht der Arbeitskampf in die nächste Runde: An dem gemeinsamen Streik von Einzel- und Großhandel sollen sich laut Verdi unter anderem Firmen wie zum Beispiel Kaufland, Rewe, Edeka, H&M und Ikea beteiligen.

DAS fordert Verdi

Wie „rbb24“ berichtet, fordert die Gewerkschaft 13 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber bieten allerdings zunächst 5,1 Prozent mehr Lohn ab September 2023 und 2,9 Prozent mehr Lohn ab August 2024 an, dazu 700 Euro Inflationsausgleichsprämie in 2023 und 2024 – und das reicht Verdi nicht aus.


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Die Gewerkschaft verhandelt mit den Arbeitgebern aktuell über einen neuen Tarifvertrag für die Angestellten im Groß- und Außenhandel in Berlin-Brandenburg. Wegen der Inflation fordert die Gewerkschaft 13 Prozent mehr Lohn, mindestens 400 Euro. Dazu eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.