Gerade ist Berlin im Müll teilweise versunken. Die Menschen in der Stadt haben zu spüren bekommen, wie es ist, wenn die Berliner Stadtreinigung den Abfall der Stadtbewohner einfach liegen lässt. Überfüllte Mülleimer, Müll neben den Eimern und auf der Straße und bereits stinkende Müllberge prägten das Stadtbild der Hauptstadt während dieses BSR-Streiks.
Seit Montagmorgen (17. März) haben die Müllmänner ihre Arbeit wieder aufgenommen. Wobei es eine Weile dauern wird, bis die Spuren dieses Streiks nicht mehr zu sehen sein werden. Und während dieser Streik erst einmal überwunden ist, steht der nächste schon ins Haus. In Wahrheit könnten sogar gleich mehrere bevorstehen.
Das kommt auf die Menschen in Berlin zu
Drei Streiks dieser Art haben die Berliner bereits in diesem Jahr hinter sich. In dieser Woche steht der bereits vierte BVG-Streik an. Ab Mittwoch (19. März) um 3 Uhr in der Nacht bis Freitag (21. März) um 3 Uhr stehen die U-Bahnen, Straßenbahnen und meisten Busse der Berliner Verkehrsbetriebe still. Doch das dürfte es noch nicht gewesen sein!
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Neben dem öffentlichen Nahverkehr werden auch die Arbeitsbedingungen und Gehälter der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst – also der Beschäftigten im Bund und in den Kommunen – verhandelt. 2,5 Millionen Menschen in Berlin und ganz Deutschland sind in einer solchen Anstellung. Für sie verhandelt Verdi derzeit mit den jeweiligen Arbeitgebern. Es geht um mehr Geld und freie Tage. Am vergangenen Wochenende traf man sich dazu in Potsdam. Weil es zu keiner Einigung kam, werden die Verhandlungen an diesem Montag (17. März) fortgeführt.
Zwar scheint Bewegung in die Gespräche gekommen sein. So berichtet es der „RBB“: „Die Arbeitnehmerseite habe neue Vorschläge gemacht, die in die richtige Richtung gingen, hieß es aus Kreisen der Arbeitgeber von Bund und Kommunen. Diese reichten allerdings nicht aus.“
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In Berlin wurde im Zuge dieser Tarifverhandlungen in diesem Jahr bereits an der Charité, in Kitas, in den Hallenbädern und kürzlich erst der BSR gestreikt. Ein erneuter Streik in diesen Bereichen ist alles andere als abwegig. Bleibt abzuwarten, wie die Verhandlungen an diesem Montag laufen.