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Köpenick: Anwohner werden Fäkalien nicht los – aus diesem Grund

Seit Monaten lässt sich „Elsa“ nicht mehr bei den Anwohnern der Müggelspree blicken. Und das wird langsam zu einem ernsthaften Problem!

Die Elsa war lange nicht mehr bei den Anwohnern der Müggelspree
© Imago/Jürgen Ritter, Imago/Jürgen Hanel

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Der Müggelsee ist der größte und einer der bekanntesten Seen Berlins. Gelegen im Stadtteil Treptow-Köpenick ist er besonders für die Anwohner in der Nachbarschaft ein beliebtes Ausflugsziel. Doch nicht nur die Menschen aus Treptow und Köpenick kommen gerne hierher.

Der See und seine Umgebung ist überhaupt ein beliebter Ort für alle Berliner, die gerne für einen Spaziergang, Picknicken am Wasser oder natürlich im Sommer, für einen Badeausflug hierherkommen. Und wo es besonders schön ist, lassen sich natürlich auch Menschen zum Leben nieder. So auch an der nahegelegenen Müggelspree.

Köpenick: Von „Elsa“ keine Spur

Die Müggelspree ist ein Wasserkanal, der südlich vom Müggelsee weggeht und der letzte Abschnitt der Spree ist, bevor sie in den beliebten Badesee fließt. In diesem kurzen Bereich haben sich einige Menschen ein Zuhause geschaffen. Idyllisch gelegen, mit Blick auf das Wasser. Was kann da einen schon aus der Ruhe bringen?


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Die Antwort ist einfach: Elsa! Denn eigentlich kommt das Fäkalien-Entsorgungsschiff „Elsa“ einmal die Woche, um die Tanks der Grundstücke an der Müggelspree leer zu pumpen. Doch „Elsa“ hat sich hier seit Ende April nicht mehr blicken lassen. Die Anwohner des Grundstücke am Ufer der Müggelspree werden ihre Fäkalien einfach nicht los.

Schiff muss repariert werden

Doch das Problem besteht nicht erst seit April. Bereits seit der Pandemie seien die Abholungen unzuverlässiger geworden. „Dann war die Besatzung nicht da oder das Schiff defekt“, erinnert sich ein Anwohner aus Köpenick gegenüber dem „RBB“. Nun hieß es in diesem Jahr von der zuständigen Reederei Stern und Kreisschifffahrt GmbH., dass auf der „Elsa“ die Elektronik komplett erneuert werden müsse.


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Voraussichtlich ab Mitte September soll das Fäkalien-Entsorgungsschiff „Elsa“ wieder einsatzbereit sein, angenommen die Lieferung aller Ersatzteile erfolgt pünktlich. Bis dahin heißt es für die Anwohner der Müggelspree in Köpenick: (Ab-)Wasser sparen und weiter geduldig auf „Elsa“ warten.