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Berlin: Mann stirbt nach brutalem Überfall – Polizei braucht dringend Hinweise

Am Dienstag (16. Januar) kam es in der Nähe des S-Bahnhofs Friedenau zu einem brutalen Raubmord. Wem ist etwas aufgefallen?

© imago/Steinach

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Erst Anfang dieses Jahres kam es zu einer brutalen Tat im Berliner Bezirk Lichtenberg. Zwei Unbekannte hatten eine 89-Jährige auf ihrem Weg nach Hause verfolgt. In ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Hohenschönhausen wurde die Seniorin dann von den beiden Tätern überfallen und ausgeraubt.

Wie sich nun zeigt offenbar kein seltener Fall. In Tempelhof-Schöneberg kam es am vergangenen Dienstag (16. Januar) nämlich erneut zu einer erschütternden Meldung. Das Opfer verlor kurz nach dem Überfall sogar sein Leben.

Berlin: Passanten finden Schwerverletzten auf Gehweg liegen

Wie die Polizei Berlin mitteilte, fanden Passanten gegen 7.30 Uhr in der Früh einen schwerverletzten Mann auf dem Gehweg an der Kreuzung Menzel- Ecke Rembrandtstraße vor. Wie sich später herausstellte, handelt es sich beim Opfer um Thomas Besser, einen Berliner Pädagogen, der nicht weit entfernt vom Tatort gewohnt haben soll. Die alarmierten Rettungskräfte brachten den 62-Jährigen aufgrund seiner Kopfverletzung allerdings sofort in ein Krankenhaus, wo er kurz darauf jedoch verstarb.

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Die Ermittler gehen derzeit von einem Fremdverschulden aus. Die Hintergründe zur Tat sind bislang unklar. Ein Zeuge will allerdings beobachtet haben, wie sich ein bislang Unbekannter dem Herrn genähert und brutal auf ihn eingeschlagen haben soll. Anschließend soll der Tatverdächtige unerkannt und zu Fuß in Richtung S-Bahnhof Friedenau geflüchtet sein. Von einer möglichen Verbindung zwischen Täter und Opfer wird derzeit nicht ausgegangen.

Berliner Opfer war auf dem Weg zur Arbeit

Wie „B.Z“ als erstes berichtete, soll der Dozent an diesem Morgen aufgrund der Witterung ausnahmsweise zu Fuß statt mit seinem Rad auf dem Weg zur Arbeit gewesen sein. Dass der Vater von zwei erwachsenen Kindern nie mehr wieder zurückkehren würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt keiner.

Als Todesursache wurde „massive stumpfe Gewalt“ angegeben. Womit dem 62-Jährigen gegen den Kopf geschlagen wurde, sei noch unklar – eine Tatwaffe konnte bisher noch nicht gefunden werden. Und auch von der geklauten Geldbörse fehlt bis dato jede Spur.

Berliner Polizei bittet um Mithilfe

Nun bittet die Polizei Berlin die Bevölkerung um weitere Hinweise. Wer hat in den Morgenstunden des 16. Januar 2024, insbesondere gegen 7.30 Uhr, auffällige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht? Wem sind möglicherweise auch Personen aufgefallen, die sich auffällig verhalten oder fluchtartig den Ort verlassen haben? Auch sollen sich Zeugen melden, die im Bereich der naheliegenden Bahnhöfe und/oder Bushaltestellen Kleidungsstücke, Rucksäcke oder Taschen gefunden haben.


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Wer kann sachdienliche Angaben machen, die mit der Person oder der Tat in Zusammenhang stehen? Sämtliche Hinweise nimmt das LKA unter der Telefonnummer 030 4664-911666 oder per E-Mail an lka116-hinweis@polizei.berlin.de entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle kann zur Meldung von Hinweisen aufgesucht werden.