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Marzahn: Pflasterstein vom Hochhaus geworfen – Mordkommission ermittelt

Einsatzkräfte der Berliner Polizei wurden nach Marzahn alarmiert, weil eine unbekannte Person einen Pflasterstein vom Hochhaus geworfen hat.

Marzahn
© IMAGO/Jürgen Ritter

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Am Montagnachmittag (o7.08) wurden Einsatzkräfte der Berliner Polizei wegen eines versuchten Mordes nach Marzahn-Hellersdorf alarmiert. Dort fanden sie ein von einem Pflasterstein durchschlagenes Glasdach der Springpfuhl-Passagen. Sowohl die Beamten als auch die Personen, die sich in der Passage zum Tatortzeitpunkt befanden, waren sich zuerst nicht sicher, aus welcher Richtung der Stein kam.

Jetzt gibt die Berliner Polizei mithilfe einer offiziellen Polizeimeldung erste Erkenntnisse zum Tathergang bekannt.

Marzahn: So soll sich die Tat zugetragen haben

Die Berliner Polizei gibt bekannt, dass nach ersten Erkenntnissen eine unbekannte Person gegen 15.30 Uhr einen Pflasterstein aus einem 25-stöckigen Mehrfamilienhaus am Helene-Weigel-Platz geworfen haben soll.

Der Stein soll dann auf ein Glasdach der Springpfuhl-Passage gefallen sein. Der Pflasterstein soll das Glasdach durchschlagen haben und soll dann auf dem Boden der Passage gelandet sein. Zur Tatzeit sollen sich mindestens fünf Personen in der Passage aufgehalten haben.


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Das unternimmt die Polizei jetzt

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, aber der Schock wird trotzdem Tief sitzen. Da die Berliner Polizei nicht ausschließen kann, dass die unbekannte Person sich nicht über die Folgen des Steinwurfs bewusst war, hoffen die Ermittlerinnen und Ermittler nun darauf, dass sich der oder die Tatverdächtige freiwillig meldet.

Sollte sich der mutmaßliche Täter nicht freiwillig melden, wird die Polizei einen Spurenabgleich veranlassen, um so die unbekannte Person ausfindig zu machen. Eine Mordkommission des Landeskriminalamts hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen. Zeugen, die zur Tatzeit rund um den oben beschriebenen Bereich etwas Auffälliges bemerkt haben, sollen sich bitte bei der Polizei melden.


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Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 2018, bei dem ein Holzklotz, der aus einem 15-stöckigen Hochhaus in Berlin-Reinickendorf gefallen war, einen achtjährigen Jungen erschlagen hatte. Ein zehnjähriger Junge war damals dringend tatverdächtig. Man konnte ihn aber wegen seines jungen Alters nicht bestrafen.