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Berlin: Mehr Blitzer für die Hauptstadt – SO viel Bußgeld zahlten Raser 2023

Damit die Hauptstadt-Raser eingedämmt werden, stellt die Berliner Polizei bald noch mehr Blitzer im Stadtgebiet auf.

© IMAGO/Schöning

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Ohne sie geht gar nichts: das ist die S-Bahn Berlin und darum ist sie so wichtig.

In Berlin gibt es nicht nur eine riesige Menge an Menschen, sondern auch eine Vielzahl an Autos. Dabei versteht es sich wohl leider von selbst, dass sich nicht jeder Fahrer immer an alle Regeln hält.

Gerade beim Thema Geschwindigkeitsbegrenzung nehmen es nicht alle so genau. Die Polizei reagiert nun darauf und installiert neue Blitzer in der Hauptstadt. Doch wie viele Raser gab es eigentlich im vergangenen Jahr?

Berlin und seine Raser

Es ist wohl ein Problem, das so alt ist, wie das Tempolimit selbst: Raser, die sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und somit sich und andere gefährden. Auch Berlin hat einige davon. So verwundert es nun nicht, dass in den nächsten Wochen zahlreiche neue Blitzer in der Hauptstadt aufgestellt werden. Insgesamt elf sind es, das erklärte die Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.


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Zurzeit gibt es 36 feste Blitzer. 24 davon registrieren nicht nur zu schnelles Fahren, sondern werden auch beim Fahren über eine rote Ampel ausgelöst. Damit sind es mittlerweile doppelt so viele Radarfallen wie noch im Jahr 2018. Aber das ist noch nicht alles: Zusätzlich verfügt die Berliner Polizei über sechs mobil einsetzbare Blitzer, 21 Radarfahrzeuge und 56 Handlasermessgeräte. „Damit ist festzuhalten, dass für Schnellfahrende das Risiko einer Sanktionierung im Stadtgebiet deutlich gestiegen ist“, erklärten die Verantwortlichen.

So viele Vergehen gab es im Jahr 2023

Wie sieht nun aber die Prognose für das vergangene Jahr aus? Für 2023 erwartet die Polizei, dass die Verstöße gegen die Tempolimits insgesamt rückläufig sind. Die Zahl liege nach jetzigen Erkenntnisstand in etwa bei 740.000 Anzeigen – eine ähnliche Zahl wie 2021. Bis November 2023 wurden auf jeden Fall circa 27 Millionen Euro durch Blitzer-Bußgelder eingenommen. Noch ein Jahr zuvor war die Summe rund 4 Millionen Euro höher.

Ob eine größere Anzahl an Blitzern und höhere Strafen aber wirklich so zielführend sind, ist derzeit zumindest fraglich. „Dennoch ist zu konstatieren, dass sich die stadtweit mit mobiler Messtechnik ermittelte durchschnittliche Überschreitensquote von ca. fünf Prozent seit Jahren kaum nachhaltig positiv beeinflussen lässt“, erläutere die Polizei. Das Problem ist also tief verankert.


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Es bleibt zu hoffen, dass durch die Polizeimaßnahmen die Anzahl der Raser weiter eingedämmt werden kann. Im Zweifel kann das Leben retten.