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Berlin in Sorge: Putins Motorrad-Rocker kommen wieder in die Hauptstadt

Berlin bereitet sich auf die Ankunft der Nachtwölfe vor. Die Pro-Putin-Rocker dürften wieder mit Kriegssymbolik provozieren.

Berlin
u00a9 IMAGO/IPON

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Seit Jahren beschäftigt diese Motorrad-Tour im Mai die Berliner Polizei. Die pro-russische Rockergruppe „Nachtwölfe“ fährt einmal mehr ihre „Siegestour“ durch Europa. Dabei feiert sie offiziell den Sieg der Sowjetunion über Deutschland im Zweiten Weltkrieg.

Doch das ist längst nicht die einzige Botschaft, die die Nachtwölfe verbreiten wollen. Denn die Motorrad-Rocker stehen eng an der Seite des russischen Machthabers Wladimir Putin – auch deshalb wird die Berliner Polizei ganz genau hinschauen, was passiert.

Berlin: Putins Nachtwölfe kommen

Seit 2015 veranstalten die Nachtwölfe ihre Motorradtour durch Europa. Zwischen dem 5. Mai und dem 9. Mai werden sie in Deutschland auf Tour sein – am 8. oder 9. Mai wird es dann traditionell einen Besuch an den Sowjetischen Ehrenmalen in der Hauptstadt geben. Die Polizei, die sich inzwischen mit der Veranstaltung auskennt, rechnet fest mit einer Glorifizierung der russischen Armee und des Machthabers Wladimir Putin am Rande der Tour, berichtet die „BZ“, die eine interne Analyse einsehen konnte.

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In der Vergangenheit haben die Nachwölfe bereits offen russische Hoheitssymbole, Sankt-Georg-Bänder als Treu-Zeichen für Putin und das Z-Abzeichen, das Symbol des russischen Angriffskriegs in der Ukraine getragen. All das scheine laut Polizei „geeignet, den öffentlichen Frieden und die öffentliche Ordnung nachhaltig zu stören, indem ukrainische Kriegsflüchtlinge herabgewürdigt und der Angriffskrieg verharmlost werden könnte“.

Deutschlands Ansehen könnte Schaden nehmen

Auch könne das Aufeinandertreffen mit pro-ukrainischen Aktivisten zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen, heißt es weiter. Zudem sei durch das Dulden einer Glorifizierung des russischen Krieges „von einer starken Ansehens-Schädigung Deutschlands“ auszugehen.


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Rund um die sowjetischen Ehrenmale im Treptower Park, im Tiergarten und in Schönholzer Heide hat die Berliner Polizei für den 8. und 9. Mai ein Verbot von russischen Fahnen, Sankt-Georg-Bändern, russischen Uniformen und Kennzeichen die mit dem Krieg gegen die Ukraine in Verbindung stehen, erlassen. Tatsächliche Veteranen des Zweiten Weltkriegs sind davon allerdings genauso ausgenommen wie Diplomaten. Das erklärte die Berliner Polizei in einer Mitteilung.