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Berlin: „Rave the Planet“ genehmigt – doch DAS ist noch völlig unklar

Eigentlich sollte am Samstag der Loveparade-Nachfolger „Rave the Planet“ durch Berlin ziehen. Doch ob es so kommt, ist unklar.

Berlin Rave the Planet
© IMAGO/Olaf Schuelke

Flughafen BER: Das ist Berlins Chaos-Airport

Die Bauphase des Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist mit dem Wort zäh noch sehr nett beschrieben. Schon in den 1990ern begann die Planungsphase, am 5. September 2006 erfolgte dann der erste Spatenstich in Schönefeld, im Süden Berlins.

Es war die Peinlich-Meldung der Woche: Der Loveparade-Nachfolger „Rave the Planet“ steht auf der Kippe, weil Organisatoren und Sanitätsdienst offenbar wochenlang aneinander vorbeigeredet haben. Die Rave-Macher beschuldigen die Malteser einer kurzfristigen Absage, die behaupten, dass die Planungen nie wirklich vorangetrieben worden seien.

Wie es mit dem für Samstag (8. Juli) geplanten Veranstaltung weitergeht, ist unklar. Denn angemeldet ist der Rave, der zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern pendeln soll, weiterhin – und zwar als Demonstration. Wichtige Hürden sind dennoch nicht geklärt.

Berlin: „Rave the Planet“ fehlt der Sanitätsdienst

Bei Demonstrationen werden die Kosten für die Absicherung – auch für einen Hilfsdienst – üblicherweise vom Steuerzahler getragen. Bei „Rave the Planet“ stellt sich die Sache aber laut der „BZ“ anders dar. Die Organisatoren hätten demnach von der Polizei die Verpflichtung bekommen, sich selbst um einen Sanitätsdienst zu kümmern.

Zwar werde die Berliner Feuerwehr vor Ort sein, doch ein Sprecher teilte gegenüber dem Blatt mit:  „Wir werden keinen Sanitätsdienst stellen.“

„Rave the Planet“ noch immer auf der Kippe

Heißt: Nur weil „Rave the Planet“ angemeldet und genehmigt ist, bedeutet das noch nicht, dass die Veranstaltung auch wirklich stattfindet. Denn die Suche nach einem Hilfsdienst gestaltet sich schwierig. Nach den Maltesern sagten auch weitere Sanitätsdienste ab.


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Nun läuft den Organisatoren die Zeit davon. Die beteuern gegenüber mehreren Medien, derzeit an mehreren Fronten zu arbeiten, um einen Sanitätsdienst zu bekommen oder sich mit der Feuerwehr einig zu werden. Letztendlich wird es bis zum Samstag eine Lösung geben müssen. Die Polizei hat angekündigt, die gestellten Auflagen auch zu kontrollieren.