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Berlin: Überfall auf Juwelier mit Machete – Räuber stehlen Mega-Summe

Nach einem Überfall auf einen Juwelier in Berlin-Charlottenburg wurden jetzt zwei Täter angeklagt. Die Suche nach einem dritten Verdächtigen läuft noch.

Berlin
u00a9 IMAGO/Bihlmayerfotografie

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Überfälle auf Juweliere und Co. sind in Berlin keine Seltenheit. Immer wieder kommt es zu schlimmen Taten, bei denen die Räuber äußerst brutal vorgehen, um an ihre Beute zu kommen.

Nachdem sie diese dann haben, fliehen die meist Unbekannten sofort und sind häufig längst über alle Berge, bis die Polizei am Tatort eintrifft. Die anschließende Suche nach ihnen bleibt oft erfolglos anders allerdings bei zwei Räubern eines Juweliers in Charlottenburg. Sie wurden jetzt angeklagt.

Berlin: Diese Mega-Summe stahlen die Räuber

Ein 28-Jähriger und ein 25-Jähriger wurden von der Berliner Staatsanwaltschaft wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die Suche nach einem dritten Verdächtigen läuft noch, wie am Mittwoch (28. Februar) mitgeteilt wurde.

Den Männern wird vorgeworfen, im November 2022 einen Juwelier in der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg ausgeraubt zu haben und dabei Ware im Wert von rund 82.000 Euro gestohlen zu haben.

Das passierte am Tattag in dem Juwelier

Der 28-Jährige soll am Tattag den Juwelier betreten und sich dabei als Kunde ausgegeben haben. Mit ihm sollen zwei weitere Personen mit Sturmhaube in den Laden gekommen sein. Die beiden Vermummten sollen zudem eine Machete und Reizstoffsprühgeräte bei sich getragen haben.

Den Reizstoff sollen sie einem mittlerweile 23-jährigen Verkäufer ins Gesicht gesprüht und ihn zu Boden gebracht haben. Danach forderten die Räuber den Mann auf, den Tresor zu öffnen, was dieser verweigerte. Daraufhin schnappten die Täter sich eine Uhr, sowie Gold- und Silberschmuck und flüchteten mit einem Auto, so die Berliner Staatsanwaltschaft.

Angeklagte bestreiten Vorwürfe

Während des Überfalls soll der 28-jährige Angeklagte so getan haben, als hätte er nichts mit der Tat zu tun. Nachdem die beiden anderen Männer samt Beute längst geflohen waren, blieb er noch im Juwelier und zeigte sich bestürzt von dem Vorfall.


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Die beiden Angeklagten bestreiten, was ihnen vorgeworfen wird. Laut Staatsanwaltschaft sind sie auf freiem Fuß. (mit dpa)