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Berliner Autofahrer: Mega Unfall-Gefahr! HIER solltest du besser nicht langfahren

Wer in Berlin im Straßenverkehr unterwegs ist, muss immer und überall höllisch aufpassen. Das sind die gefährlichsten Kreuzungen der Hauptstadt.

© IMAGO/Seeliger

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Der Verkehr in Berlin ist laut, schnell und ziemlich rabiat. Jedes Jahr kommt es in der Hauptstadt zu Unfällen im sechsstelligen Bereich. Und das sind nur die Vorfälle, die von der Polizei registriert werden.

In Berlin kämpfen Rad- gegen Autofahrer und Fußgänger gegen des Rest. Eigentlich vergeht kein Tag, indem man als Verkehrsteilnehmer in der Hauptstadt nicht in eine brenzlige Situation gerät.

In diesen Berliner Bezirken passierten 2023 die meisten Unfälle

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, sind die Zahlen der Verkehrsunfälle in Berlin auch in 2023 erschreckend hoch gewesen. Bis Ende November soll es in der Hauptstadt zu 123.474 Unfällen gekommen sein. Es gilt als relativ sicher, dass im letzten Jahr die Gesamtzahl von 2022 (130.161 Unfälle) übertroffen wurde. Einzig die Dezember-Datensätzen fehlen noch, um dies sattelfest zu belegen.

Vor allem in Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf soll es ziemlich häufig gekracht haben. Bis Ende November wurden in Charlottenburg-Wilmersdorf 15.854 Unfälle registriert. Auf den Straßen in Mitte soll es 15.714 Mal gekracht haben. Auf dem dritte Platz folgt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg (13.141 Unfälle).

Das sind die gefährlichste Kreuzungen von Berlin

Laut den Recherchen des „Tagesspiegel“ sollen in Mitte dabei 1.764 Menschen leicht verletzt worden sein und 263 schwer. In Charlottenburg lag die Zahl die Leichtverletzten bei 1.253 und die der Schwerverletzten bei 189.

Bemerkenswert und traurig zugleich: in Friedrichshain-Kreuzberg soll es laut „Tagesspiegel“ zu weit weniger Unfälle gekommen sein, als in den oben genannten Bezirken. Trotzdem sollen bei den 9.239 Unfällen proportional deutlich mehr Menschen verletzt worden sein. Die Rede ist von 1.115 Leicht- und 135 Schwerverletzten.


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An diesen fünf Berliner Kreuzungen kam es bis Ende November 2023 zu den meisten Unfällen mit Leicht- und Schwerverletzten:

  • Frankfurter Tor in Friedrichshain (43)
  • Barnetstraße/Groß-Ziethener Straße/Lichtenrader Damm in Lichtenrade (38)
  • Otto-Braun-Straße/Mollstraße in Mitte (35)
  • Ostseestraße/Prenzlauer Allee/Prenzlauer Promenade/Wisbyer Straße in Pankow (29)
  • Alexanderstraße/Karl-Liebknecht-Straße/Memhardstraße in Mitte (27)

In den letzten Jahren waren Unachtsamkeit, überhöhte Geschwindigkeit und ein zu geringer Abstand die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle in Berlin.