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Bundestagswahl in Berlin: Lokale neu ausgezählt – jetzt steht der wahre Sieger fest

Zwei Wochen nach der Bundestagswahl in Berlin steht das Ergebnis endlich fest. In mehreren Lokalen mussten Stimmen neu ausgezählt werden.

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Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Die Bundestagswahl in Berlin dürfte bei einigen Wählern für Aufsehen gesorgt haben – und das nicht nur wegen des Ergebnisses. In einigen Wahlbezirken kam es nämlich zu einer Nachzählung der Stimmen.

Besonders im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg war das Ergebnis äußerst knapp. Jetzt steht der wahre Sieger der Wahl fest.

Bundestagswahl in Berlin: Jetzt ist es offiziell!

Selbst zwei Wochen nach der Bundestagswahl in Berlin hat das Thema die Bewohner noch immer fest im Griff. Der Abstand war so eng zwischen dem Grünen-Kandidaten und dem CDU-Mann in Tempelhof-Schöneberg, dass elf Wahllokale neu ausgezählt werden mussten.


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Jetzt liegt das Ergebnis vor: Die Grünen bleiben weiterhin Sieger. Die neuen Auszählungen zeigten zwar einige Fehler und ergaben Veränderungen bei den Erst- und Zweitstimmen einiger Parteien, aber nur auf einem sehr niedrigen Niveau.

Kreiswahlleiterin äußert sich

Der Vorsprung des Grünen-Direktkandidaten Moritz Heuberger vergrößerte sich von 61 auf 66 Stimmen. Er erhielt 45.639 Erststimmen (24,7 Prozent). Zweiter bleibt der CDU-Kandidat Jan-Marco Luczak mit 45.573 Erststimmen (24,6 Prozent). In den Bundestag zieht er über die Liste ein.

CDU-Mann Luczak forderte eine neue Auszählung des gesamten Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg mit rund 186.000 abgegebenen Stimmen in 339 Urnen- und Briefwahllokalen. Ein entsprechender Antrag eines Beisitzers des Ausschusses, der die CDU vertrat, wurde von Vertretern der Grünen, SPD und der Kreiswahlleiterin überstimmt.

Kreiswahlleiterin Janet Schütz sagt, dass eine solche nur bei konkreten Hinweisen auf Fehler möglich sei, die in diesem Fall nicht vorlagen. „Es gab einzelne konkrete Hinweise, aber keine strukturellen Probleme im gesamten Wahlkreis“, so Schütz.


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Bei der neuen Auszählung der neun Urnen- und zwei Briefwahllokale hatte sich unter anderem ergeben, dass in einem Wahllokal 38 Erst- und Zweitstimmen der Linken fälschlicherweise der FDP zugeordnet waren. Und eine Erst- und Zweitstimme der CDU landete zu Unrecht bei der AfD. (mit dpa)