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BVG: Tram-Fahrer attackiert – Krankenhaus!

Dieser Arbeitstag endete für einen BVG-Fahrer im Krankenhaus, nachdem er von Jugendlichen angegriffen worden war.

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u00a9 IMAGO / Schu00f6ning, IMAGO / Maximilian Koch

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Die BVG trägt mit ihren U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Fähren einen wichtigen Teil zum öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt bei. Neben der S-Bahn Berlin ist sie für viele Menschen unverzichtbar – und das ist diesen natürlich bewusst.

Entsprechend wissen die Berliner das Angebot der Verkehrsbetriebe zu schätzen und begegnen den Mitarbeitenden zum Großteil auch mit Respekt. Doch nicht immer stoßen Fahrer, Kontrolleure und Co. bei den Fahrgästen auf diesen, manchmal ist es genau das Gegenteil, was sie erleben müssen.

BVG: An dieser Haltestelle kam es zu der Attacke

BVG-Fahrer, Sicherheitspersonal oder Reinigungskräfte – ohne sie würde in den Fahrzeugen, aber auch an den Haltestellen in Berlin nichts gehen. Denn die knapp vier Millionen Bewohner der Hauptstadt müssen irgendwie an ihr Ziel kommen und das sicher, sowie in angemessenen Sauberkeitsverhältnissen.

Dafür sorgen jeden Tag zahlreiche Beschäftigte verschiedener Berufsgruppen. Doch immer wieder werden sie beim Ausüben ihrer so wichtigen Arbeit Opfer von Angriffen und Gewalt. So auch ein Tram-Fahrer am Samstagabend (2. März) in Marzahn. Der 42-Jährige soll laut Polizei gegen 21.30 Uhr an der Haltestelle Jan-Petersen-Straße einen Fahrerwechsel durchgeführt haben und dabei an der Straßenbahn der Linie M8 vorbeigelaufen sein.

So viel Promille hatten die beiden Jugendlichen

Dabei fielen ihm offenbar einige laute Jugendliche in der Tram auf, woraufhin er diese zur Ruhe ermahnte. Daraufhin sollen zwei Personen aus der Gruppe den Mann geschlagen haben und anschließend geflüchtet sein. Bei der Attacke erlitt der Tram-Fahrer eine Verletzung am Kopf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die beiden flüchtigen 16-jährigen Tatverdächtigen konnten von der Polizei unweit des Tatorts aufgefunden werden. Sie wirkten stark alkoholisiert, weshalb die Beamten einen Atemalkoholtest durchführten. Dieser ergab bei dem einen Jugendlichen einen Wert von 2,8 Promille und bei dem anderen einen Wert von 0,4 Promille.


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Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte die beiden mit auf eine Polizei-Station, wo sie von einer Erziehungsberechtigten schließlich abgeholt wurden.

Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen zu dem Angriff auf den Tram-Fahrer übernommen.