Die Bundestagswahl am 23. Februar steht auch in Berlin kurz vor der Tür. Auf der Zielgeraden wird nun eine Forderung laut, die sich an die hiesigen Bundestagskandidaten aller Parteien richtet.
Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dabei über 600.000 Hauptstadt-Kinder. Was steckt dahinter?
Bundestagswahl in Berlin: Gewerkschaft spricht Klartext
Je näher die Bundestagswahl in Berlin rückt, desto mehr Forderungen werden laut. Nun ergreift der Landesbezirk Ost der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) das Wort und formuliert eine unmissverständliche Forderung an die hiesigen Bundestagskandidaten und deren Parteien. Worum geht es?
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Die Vereinigung setzt sich dafür ein, dass alle knapp 630.000 Berliner Kinder sowie Jugendlichen die Chance auf ein kostenloses Mittagessen in ihren Kitas und Schulen erhalten. „Vom ersten bis zum 18. Lebensjahr: Alle Kinder und Jugendlichen sollten einmal am Tag die Chance auf ein warmes Essen haben, wenn sie betreut oder unterrichtet werden. Das ist heute aber leider immer noch nicht selbstverständlich“, sagt Sebastian Riesner von der NGG Berlin-Brandenburg.
Es geht um Chancengleichheit
Die Gewerkschaft möchte mit ihrer neuesten Forderung die Chancengleichheit zwischen dem Nachwuchs fördern. „Dass sie dafür nichts bezahlen müssen, ist wichtig. Denn sonst entscheidet wieder das Portemonnaie der Eltern darüber, ob es mittags eine frisch zubereitete Mahlzeit mit Salat oder doch die billige Tüte Chips gibt“, betont Riesner.
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Um das Vorhaben voranzutreiben, benötigt die NGG allerdings den politischen Rückenwind – der derzeit noch fehle. „Wer in Berlin für den Bundestag kandidiert, muss
Farbe bekennen: Kostenloses Essen für Kinder und Jugendliche – ja oder nein?
Gerade Eltern sollten dazu bei den Parteien nachfragen – und ihnen auch grundsätzlich
bei dem, was sie in Sachen Bildung vorhaben, auf den Zahn fühlen“, lautet daher die klare Forderung von Riesner.