In Berlin entscheiden sich zahlreiche Anwohner für ein Haustier – und das, obwohl nicht jeder in der Hauptstadt einen Garten für den nötigen Auslauf besitzt.
Man versucht als Halter sein Bestes zu geben, um dem Tier einen angenehmen Lebensaufenthalt zu machen. So dürfte es auch bei einer Familie in Neukölln gewesen sein – bis am vergangenen Sonntagabend (9. März) ein tragisches Unglück passierte.
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Hund in Berlin: Angehörige rennen ratlos auf die Straße
Gegen 21.30 Uhr soll der Unfall auf der Hermannstraße passiert sein: Ein größerer Hund war aus dem vierten Stockwerk eines Wohn- und Geschäftsgebäudes auf die Straße gestürzt. Die Besitzer eilten sofort zum Ort vor ihrer Haustür, wo der Vierbeiner lag und hielten eine vorbeifahrende Polizeistreife an.

Innerhalb kürzester Zeit hatten sich mehrere Passanten am Tatort versammelt. Glück im Unglück: Auch eine Tierärztin im Notdienst sei an der Stelle vorbeigekommen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Auch die Medizinerin konnte nur noch den Tod des Hundes feststellen. Die Stimmung war aufgeheizt.
Hund in Berlin: Tierärztin war sofort zur Stelle
Mit Tränen in den Augen habe sich die Halterin des Hundes immer wieder über den Vierbeiner gebeugt und ihn gestreichelt – letztendlich wurde das tote Tier mit einer Decke zugedeckt. Dass die Tierärztin den verstorbenen Hund kostenpflichtig mitnimmt, sei für die Angehörigen jedoch nicht in Frage gekommen.
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Sie wollten sich selbst um ihr tierisches Familienmitglied kümmern. Kurze Zeit später sei dann auch ein Wagen am Tatort eingetroffen, in den das Tier aufgeladen und abtransportiert wurde. Wie es überhaupt zu diesem tragischen Unglück kommen konnte, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch völlig unklar.