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Kreuzberg: Fünf Autos brennen – war es ein Anschlag?

In Berlin-Kreuzberg haben in der Nacht zu Mittwoch wieder zahlreiche Autos gebrannt. Es wird Brandstiftung vermutet.

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Das kann kein Zufall sein! In Berlin haben mal wieder Carsharing-Autos gebrannt. Am Planufer im Stadtteil Kreuzberg standen insgesamt fünf Autos in Brand.

Noch laufen die Ermittlungen, doch alles spricht für einen Anschlag. Zumal es nicht die erste Vandalismus-Attacke auf Carsharing-Fahrzeuge in Berlin ist.

Kreuzberg: Mehrere Autos brennen

Gemeldet wurden die brennenden Autos in Kreuzberg gegen 3.20 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (13. März). Auf einem Parkplatz-Bereich, der für Carsharing-Fahrzeuge reserviert war, standen fünf Autos in Flammen. Vier davon waren laut Informationen von BERLIN LIVE dem Anbieter Miles zuzuordnen, einer dem Anbieter Sixt. Als die Feuerwehr eintraf standen drei Fahrzeige lichterloh in Flammen.

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Mehrere Carsharing-Fahrzeuge brennen in Kreuzberg. Credit: Pudwell

Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten, zumindest bei vier der fünf Autos konnte sie einen Totalschaden aber nicht mehr verhindern. Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei untersucht derzeit die Brandursache. Es wird von Brandstiftung ausgegangen.


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Autos der Firma Miles waren in den vergangenen Monaten immer wieder Opfer von Brandanschlägen. Zu genauen Zahlen will sich das Unternehmen auf Anfrage von BERLIN LIVE nicht äußern. Eine Sprecherin erklärte lediglich: „Es ist in Gesamtsumme eine geringe Anzahl, aber jeder Brandanschlag ist einer zu viel.“ Das Unternehmen verurteile diese Anschläge „aufs Schärfste“. Zudem könne man nicht verstehen, „wie Personen auf die Idee kommen, dass dies ein geeignetes Mittel ist, um ihren Unmut kundzutun“.