Kurt Krömer zählt zu den bekanntesten Berlinern Deutschlands und ist weit über die Grenzen seiner Heimatstadt als Komiker und Schauspieler bekannt. Seit zwei Jahren betreibt er mittlerweile zudem seinen erfolgreichen Podcast „Feelings“. Ein Mal die Woche spricht Kurt Krömer hier mit einem Gast über unterschiedlichste Dinge.
In der letzten Folge vor Weihnachten geht es gleich zu Beginn – wie könnte es anders sein – um das Fest. Dabei dürfte Kurt Krömer einige seiner Zuhörer mit einer Aussage überraschen.
Kurt Krömer steht vor einem Dilemma
„So Leute, Weihnachten! Ich bin immer noch am überlegen. Ich habe jetzt seit Wochen eine Recherche betrieben – wegen eines Plastikweihnachtsbaums. Ich frage mich: Was ist ökologisch wertvoller? Jedes Jahr so eine Tanne zu kaufen und die dann wegzuschmeißen? Oder sich einmal einen Plastikbaum zu kaufen und dann muss man aber aufpassen, dass man den nicht wegschmeißt.“
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Offenbar scheint Kurt Krömer nur wenige Tage vor den Festtagen noch keine Tanne in der Wohnung stehen zu haben. Oder ob das alles wieder nur ein Scherz à la Kurt Krömer ist? Seine Gründe für das Nicht-Entscheiden-Können zwischen einem echten Tannenbaum oder einem Plastikweihnachtsbaum: „Mir geht das auf den Sack – das Hochschleppen und das Entsorgen.“ Aber: „Der Duft dieser Tannen…“
Frühe habe er wegen der Kinder elektrische Lichterketten genommen. „Jetzt sind wir alle in dem Alter, wo man eigentlich Kerzen ranmachen könnte und jetzt hab ich einen Plastikbaum.“ Also hat er doch schon einen? „Ich glaube, im Endeffekt sage ich Weihnachten einfach ab. An Heiligabend – am 24. – um acht Uhr geh‘ ich ins Bett.“
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Das Problem: Kurt Krömer liebt Weihnachten. „Ich habe Angst, dann ist der 24. und dann bin ich richtig enttäuscht. Und du kriegst am 24. keinen Weihnachtsbaum mehr, die lachen dich ja aus.“
Die Frage ist keine unberechtigte: Wie zeitgemäß ist das Fällen – und nach nur wenigen Wochen – Entsorgen so vieler Bäume jedes Jahr zu Weihnachten? Welche Variante am Ende in Kurt Krömers zu Hause dann stand, das bleibt abzuwarten. Vielleicht werden wir es aber auch nie erfahren.