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Miete in Berlin: Vermutung bestätigt! Luft wird immer dünner

Eine neue Erhebung zeigt auf, wie sich die Miete in Berlin in den letzten Monaten verändert hat. Das Ergebnis ist eindeutig:

Miete in Berlin
© IMAGO/Sabine Gudath

Miete in Berlin: Wohnen wird immer teurer

Berlin war mal ein gutes Pflaster für günstige Mieten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Seit dem Jahr 2012 haben sich die durchschnittlichen Wohnungspreise in der Hauptstadt von 6,65 Euro pro Quadratmeter auf 12,92 Euro pro Quadratmeter verdoppelt.

Die Mietpreise in der Hauptstadt gelten schon seit Jahren als hartes Pflaster. Das liegt einerseits an der großen Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt und andererseits an den hohen Preisen.

Viele Berliner haben deshalb Angst, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte. Eine neue Erhebung bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen – Luft wird immer dünner!

Miete in Berlin: Die Kostenspirale dreht sich weiter

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat dieser Tage ziemlich beunruhigende Zahlen vorlegt. Die Erhebung der Experten macht deutlich, dass die Mieten in Deutschland zum Jahreswechsel erneut gestiegen sind. Demnach kam es im vierten Quartal zu einer Erhöhung von durchschnittlich 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Miete in Berlin stieg dabei zum unrühmlichen Spitzenreiter auf.


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Denn in der Hauptstadt erhöhten sich die Mietpreise im analysierten Quartal um sage und schreibe 8,5 Prozent – bundesweiter Höchstwert. Dahinter rangieren die Städte Essen (8,2 Prozent), Frankfurt (8 Prozent) sowie Leipzig (7,3 Prozent) und Düsseldorf (7,2 Prozent), die auch mit überdurchschnittlichen Zuwächsen zu kämpfen haben.

Forscher geben Prognose ab

„Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Dynamik auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt, der trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin von einer starken Nachfrage geprägt ist“, erklären die verantwortlichen Forscher. Dabei wagen sie auch eine Zukunftsprognose: „Auch für das Jahr 2025 ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt, da strukturelle Angebotsengpässe und eine kontinuierlich hohe Nachfrage die Preisdynamik weiter befeuern werden.“


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Ein großer Faktor seien dabei die sinkenden Baufertigstellungen, die auch in den nächsten Jahren „spürbare Auswirkungen auf das Mietangebot haben dürften“. Die Mieter in Berlin müssen sich also warm anziehen.