Die Mietpreise in der Hauptstadt gelten schon seit Jahren als hartes Pflaster. Das liegt einerseits an der großen Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt und andererseits an den hohen Preisen.
Viele Berliner haben deshalb Angst, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte. Eine neue Erhebung bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen – Luft wird immer dünner!
Miete in Berlin: Die Kostenspirale dreht sich weiter
Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat dieser Tage ziemlich beunruhigende Zahlen vorlegt. Die Erhebung der Experten macht deutlich, dass die Mieten in Deutschland zum Jahreswechsel erneut gestiegen sind. Demnach kam es im vierten Quartal zu einer Erhöhung von durchschnittlich 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Miete in Berlin stieg dabei zum unrühmlichen Spitzenreiter auf.
Auch interessant: Restaurants in Berlin: Kult-Lokal am Alex macht dicht! Stammgäste trifft es hart
Denn in der Hauptstadt erhöhten sich die Mietpreise im analysierten Quartal um sage und schreibe 8,5 Prozent – bundesweiter Höchstwert. Dahinter rangieren die Städte Essen (8,2 Prozent), Frankfurt (8 Prozent) sowie Leipzig (7,3 Prozent) und Düsseldorf (7,2 Prozent), die auch mit überdurchschnittlichen Zuwächsen zu kämpfen haben.
Forscher geben Prognose ab
„Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Dynamik auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt, der trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin von einer starken Nachfrage geprägt ist“, erklären die verantwortlichen Forscher. Dabei wagen sie auch eine Zukunftsprognose: „Auch für das Jahr 2025 ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt, da strukturelle Angebotsengpässe und eine kontinuierlich hohe Nachfrage die Preisdynamik weiter befeuern werden.“
Mehr News aus Berlin:
Ein großer Faktor seien dabei die sinkenden Baufertigstellungen, die auch in den nächsten Jahren „spürbare Auswirkungen auf das Mietangebot haben dürften“. Die Mieter in Berlin müssen sich also warm anziehen.