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Tesla: Warum in Grünheide bald die Produktion ruhen könnte

Bei Tesla scheint es Probleme zu geben. Wegen Schwierigkeiten bei der Zulieferung könnte in der Fabrik in Grünheide bald die Produktion ruhen.

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The Boring Company: Elon Musks Plan gegen Verkehrsstau

Tesla-Chef Elon Musk setzt sich gegen Umweltverschmutzung ein.Doch nicht nur seine Elektroautos sollen für saubere Luft in den Städten sorgen. Mit “The Boring-Company” will er Verkehrsstaus den Garaus machen.

Für die Fans des E-Auto-Riesen dürfte diese Nachricht ein echter Schock sein. Im Tesla-Werk in Grünheide östlich von Berlin könnte bald die Arbeit ruhen. Grund hierfür sollen Probleme beim Zulieferer sein.

Die Tesla-Fabrik gerät leider immer wieder in die Schlagzeilen. Mal geht es um den Arbeitsschutz vor Ort. Oder um die Bürgerinitiative Grünheide, die gegen einen Ausbau des Tesla-Werkes ist. In diesem Fall liegen die Probleme allerdings nicht in Deutschland.

Tesla soll angeblich Schwierigkeiten bei der Zulieferung haben, die Schiffsrouten sind wohl Schuld

Wie die Nachrichten-Agentur „Reuters“ berichtet, soll es aktuell Probleme bei der Zulieferung geben. Angeblich soll es derzeit auf den Schiffsrouten wiederholt zu Angriffen auf Frachtschiffe kommen. Deswegen musste diese Umwege nehmen, was wiederum zu Verspätungen führt.

Aus diesem Grund soll in Grünheide bei Tesla Ende Anfang Februar die Produktion ruhen. Die Fahrzeugfertigung in der Gigafactory Berlin-Brandenburg soll aber nur für kurze Zeit pausieren und so schnell es geht die Arbeit wieder aufnehmen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dann dürfte es eine Ausnahmesituation sein. Langfristige Lieferschwierigkeiten scheint es nicht zu geben.

Der Tesla-Standort in Grünheide

Tesla produziert in Grünheide derzeit rund 250.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr, so der Autokonzern. Etwa 11.500 Beschäftigte arbeiten am Standort vor den Toren Berlins.


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Immer wieder gibt es Berichte, dass Tesla den Standort in Brandenburg ausbauen will. Man will anscheinend weiter wachsen. Dazu soll die Gemeinde Grünheide die Bürger im Februar befragen. Ein Bebauungsplan ist noch nicht beschlossen. Trotzdem gibt es Gerüchte, nach denen angeblich ein großes Stück Wald gerodet werden müsste. Dagegen regt sich wohl auch schon erster Protest.