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Tierheim Berlin: Fiffi hat ein schwaches Herz – plötzlich war er ganz allein

Im Tierheim Berlin leben die unterschiedlichsten Tiere. Oftmals haben sie schon viel mitgemacht. Das gilt auch für den kleinen Hund Fiffi.

© Tierheim Berlin

Tierheim Berlin: Die Stadt der zurückgelassenen Tiere

Im äußersten Nordosten Berlins steht das Tierheim Berlin. Mit einer Fläche von 16 Hektar Land ist es das größte Tierheim Europas und wirkt wie eine kleine Stadt für zurückgelassene Tiere.

Es gibt Tiere, deren Name einfach passt. So ist es auch bei dem inzwischen 16 Jahre alten Bolonko Zwetna-Rüden Fiffi. Mit seinen lockigen Haaren und seinem treuen Blick passt der Name einfach perfekt.

Doch viel mehr passt im Leben des kleinen Hundes derzeit nicht. Denn Ende letzten Jahres – kurz vor Weihnachten – war Fiffi dann plötzlich ganz allein. Er wurde in Verwahrung genommen und kam ins Tierheim Berlin. Schon zuvor litt er unter gesundheitlichen Problemen.

Tierheim Berlin: Fiffi benötigt viel Hilfe

In Verwahrung genommen werden Tiere üblicherweise dann, wenn sie mutwillig oder aus gesundheitlichen Gründen von ihren Besitzern vernachlässigt werden. Was im Fall von Fiffi der Fall ist, teilt die Einrichtung nicht mit. Sicher ist: Seit dem 21. Dezember lebt der kleine Hund im Tierheim Berlin, zusammen mit rund 1.300 anderen Tieren.

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Dort bekommt er genau die Hilfe, die er benötigt. Denn Fiffi hat schon einige altersbedingte Leiden. Er ist Herzpatient (noch ohne Medikamenten-Bedarf) und auch seine Knochen und Gelenke sind nicht mehr die frischesten. Daher bekommt er dauerhaft Schmerzmittel verabreicht. Lange Gassi-Runden sind zudem nichts mehr für ihn. Zudem hat seine Sehkraft stark nachgelassen und er hat Probleme mit der Luftröhre. Wegen dieser kann er kein Halsband mehr tragen, sondern lieber ein Geschirr.

Fiffi sucht eine neue Heimat

Für den Rest seines Lebens im Tierheim bleiben soll Fiffi dennoch nicht. Die Einrichtung sucht auch für den Hunde-Senior einen neuen Besitzer. Und die müssen gar nicht viel mitbringen. Denn Fiffi eignet sich laut Tierheim sehr gut als „Anfängerhund“. Zudem könne er in der Stadt und auch mit einem anderen Hund zusammen gehalten werden. Kinder im Haushalt wären hingegen nicht so gut. Das könnte ihm zu stressig werden. Ein flinker Spielgefährte ist er schließlich nicht mehr.



Übrigens: Geld für die medizinische Behandlung von Fiffi müssen die neuen Besitzer nicht in die Hand nehmen. Das Tierheim Berlin übernimmt diese Kosten auf Lebenszeit.