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Berlin: Ex-Boxer nach Schüssen außer Lebensgefahr – wer steckt dahinter?

Am frühen Montagmorgen wurde Ibrahim A. in Berlin angeschossen. Nun gibt es ein Update zu seinem Gesundheitszustand.

© Imago/Seliger, Imago/Opokupix

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Es war ein echter Schock zum Wochenstart in Berlin! In der Nacht zu Montag (11. Dezember) wurden unweit des Ku’damms mehrere Schüsse aus einem dunklen Kleinwagen heraus abgefeuert. Mindestens einer davon traf den Berliner Ex-Boxer Ibrahim A. in den Hals.

Während die Täter flüchteten, kümmerten sich Passanten sofort um den lebensgefährlich verletzten 29-Jährigen. Rettungskräfte brachten Ibrahim A. in ein Berliner Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Nun gibt es ein Update zu seinem Gesundheitszustand. Doch wer die Täter sind, ist weiter unklar.

Berlin: Ibrahim A. nicht mehr im lebenskritischen Zustand

Der Fall liegt inzwischen bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Die erklärte am Dienstagmittag auf Anfrage von BERLIN LIVE, dass sich der Angeschossene wohl nicht mehr in einem lebenskritischen Zustand befinde. Weitere Fragen zum Tathergang ließen die Ermittler mit einem Verweis auf den Schutz der laufenden Ermittlungen unbeantwortet.

+++ Clans in Berlin: Schüsse in der City West – „Seit Jahren ein Hotspot“ +++

Unklar bleibt also zunächst, wer hinter den Taten steckt. Auch, ob die Clan-Kontakte von Ibrahim A. eine Rolle spielen. Der Boxer folgt mehreren Personen aus zwei stadtbekannten arabischen Großfamilien auf Instagram. Die „Bild“-Zeitung berichtet allerdings unter Berufung auf einen anonymen ranghohen Beamten, dass derzeit in alle Richtungen ermittelt werde. Konkrete Ansätze gebe es nicht.

Wer wollte Ibrahim A. töten?

Der gleiche Beamte deutet zudem das Ziel der Schüsse als klares Signal darauf, dass es sich bei den Schüssen um einen Mordanschlag handeln könnte. Denn bei Warnungen werde auf die Beine gezielt. Ibrahim A. wurde aber in den Hals getroffen.


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Das Auto mit dem niederländischen Kennzeichen, aus dem heraus die Schüsse abgefeuert wurde, wurde zudem noch nicht gefunden. Die Ermittler hoffen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.