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Charlottenburg: 56-Jähriger am Bahnsteig attackiert – Polizei sucht Zeugen

Ein 56-jähjriger Mann wurde von einem Unbekannten in Charlottenburg am S-Bahnhof Heerstraße angegriffen. Die Polizei ermittelt jetzt.

Charlottenburg
u00a9 imago images/Rolf Kremming

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

In der Hauptstadt häufen sich die Meldungen über brutale Angriffe. Allein in der letzten Woche wurden mehrere Berliner und Touristen auf offener Straße attackiert.

So kam es auch am Dienstag (08.08) an einem S-Bahnhof in Charlottenburg zu einem gewaltsamen Übergriff, bei dem ein 56-Jähriger zusammengeschlagen wurde. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Charlottenburg: Das ist über den Angriff bekannt

Am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr griff ein unbekannter Mann einen 56-Jährigen am S-Bahnhof Heerstraße an und stieß ihn zu Boden. Der Angreifer tritt weiter auf das Opfer ein, nachdem er am Boden lag. Mutige Zeugen eilten dem 56-jährigen Mann sofort zur Hilfe und konnten den Angriff stoppen, indem sie den Angreifer wegdrängten.


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Der Unbekannte ergriff danach die Flucht in einer S-Bahn der Linie S3 in Richtung Messe/Süd. Fahndungsmaßnahmen der Berliner Polizei verliefen bis jetzt ohne Erfolg. Das 56-jährige Opfer aus Berlin-Westend erlitt eine Schwellung und eine Abschürfung im Gesicht. Er lehnte eine medizinische Versorgung in einem Charlottenburger Krankenhaus ab.

Das unternimmt die Polizei jetzt

Die Berliner Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Um den unbekannten Täter dingfest zu machen, haben die Einsatzkräfte die Videotaten vom Tatort gesichert. Zusätzlich hatte eine Zeugin den brutalen Angriff gefilmt. Sie hat die Videoaufzeichnung den Beamten und Beamtinnen der Berliner Polizei zur Auswertung übermittelt.

Die mutigen Menschen, die dem Opfer zu Hilfe eilten, waren beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Sie werden jetzt gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Weitere Zeugen, die Angaben zur Tathandlung machen können, sollen sich ebenfalls bei der Bundespolizei melden.


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Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof unter der Rufnummer 030/2062293-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei (0800/6888000) genutzt werden.