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Berlin: BMW knallt Böschung runter und landet in Gleisbett

In Berlin ist es am Sonntagmorgen (14.1.) zu einem spektakulären Unfall gekommen. Ein BMW-Fahrer hatte anscheinend die Orientierung verloren.

© Pudwell

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Im Berliner Straßenverkehr kommt es leider in aller Regelmäßigkeit zu den unterschiedlichsten Unfällen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Straßen der Hauptstadt eine echte Herausforderung sind.

Nun gibt es einen neuen Unfall zu vermelden, der sich schon in seinen Umrissen wirklich dramatisch liest. Ein Mann knallte eine Böschung runter und landete anschließend im Gleisbett.

Berlin: Dieser Unfall ist nichts für schwache Nerven

Es geschah in den Morgenstunden des Sonntags (14.1.) in Berlin-Hellersdorf. Gegen 5:30 fuhr ein Mann von einem Parkplatz in der Etkar-André-Straße aus bislang unbekannten Gründen über eine Grünfläche, als es zum Desaster kam. Mit hoher Geschwindigkeit durchbrach der 33-Jährige einen Zaun, raste eine Böschung hinunter und knallte anschließend auf die Gleise einer U-Bahn-Linie. Doch damit nicht genug.


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Bei seiner wilden Raserei über den Parkplatz verletzte der BMW-Fahrer auch noch einen Fußgänger am Bein, den er mit dem Wagen touchierte. Das 22-jährige Opfer kam anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, während von dem Täter zunächst jede Spur fehlte. Er hatte den Unfallort einfach verlassen.

So ging es weiter

Nach wenigen Minuten stellten die mittlerweile alarmierten Polizeibeamten den 33-Jährigen, der einen wahren Schutzengel gehabt haben muss. Trotz des schrecklichen Sturzes hatte er lediglich eine Schürfwunde an der Hand davongetragen und brauchte keinerlei medizinische Versorgung. Auch seine 38-jährige Begleitung blieb bei der Aktion unverletzt. Ein Alkoholtest bestätigte dann das Unfassbare: Mit über zwei Promille hatte er den Unfall verursacht.

Einsatzkräfte der Feuerwehr waren anschließend im Einsatz, um den BMW von den Gleisen zu bergen. Während dieser Aktion war der Zugverkehr der Linie U5 unterbrochen und konnte erst wenig später wie gewohnt fortgesetzt werden. Im weiteren Verlauf wurde das Auto dann auf richterlichen Beschluss beschlagnahmt.


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Die weiteren Untersuchungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung hat das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen. Die Ermittlungen dauern also noch an.