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Berlin: Schwere Vorwürfe – Polizist soll 13-Jährigen sexuell missbraucht haben

In den Reihen der Polizei Berlin steht plötzlich ein Beamter unter Verdacht, einen Teenager sexuell missbraucht zu haben.

Berlin
© IMAGO/Eibner

Schwere Ausschreitungen in Berliner Freibädern sind keine Seltenheit mehr

Am Sonntag kam es im Prinzenbad in Kreuzberg zu einer Schlägerei zwischen einem 20-Jährigen und einem 17-Jährigen. Am gleichen Tag wurde das Columbiabad in Neukölln geräumt. Vor zwei Wochen kam es zu Prügeleien im Sommerbad Pankow. Nicht erst seit diesem Jahr kochen die Emotionen in Berlins Freibädern immer wieder hoch.

Heftige Missbrauchsvorwürfe gegen einen Polizisten aus Berlin. Dem Beamten wird vorgeworfen, sich einem 13-jährigen Jungen sexuell gegen seinen Willen genähert zu haben.

Inzwischen ermittelt das LKA gegen den Polizisten. Es wurden bereits Beweise zur Sichtung sichergestellt.

Berlin: Schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Polizisten  

Der Mann soll seine Funktion als ehrenamtlicher Fußballtrainer ausgenutzt haben, um sich dem Teenager körperlich zu nähern. Im Rahmen dieser Tätigkeit soll es zu dem sexuellen Missbrauch gekommen sein.

Seit Anfang dieser Woche ermittelt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes gegen den Tatverdächtigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Berlin wurde am 10. Juli 2023 sowohl die Räumlichkeiten seiner Dienststelle als auch seiner Wohnanschrift durchsucht. Dabei stellten die Ermittler mehrere elektronische Geräte sicher. Ob sich auf dem Material belastende Beweise finden lassen, muss die Auswertung noch zeigen.


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Neben den strafrechtlichen Ermittlungen werde nach Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft Berlin geprüft, ob auch dienstrechtliche Maßnahmen getroffen werden müssten. Der Polizist wurde bereits in den Innendienst versetzt.