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Berlin: Schock auf Schulweg – Mann pinkelt und sticht Schüler ab

In Berlin passieren tagtäglich Straftaten. Mal ist es ein Falschparker, mal eine Ruhestörung. Doch auch schlimmere Dinge gehören dazu…

© imago/Eibner

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Auf dem stillen Örtchen will kaum einer gerne gestört werden. Auf dem öffentlichen Klo in einem Restaurant ausversehen die Tür offen lassen und jemand kommt rein? Albtraum. Mit Klopapier am Schuh durch das ganze Büro laufen? Noch schlimmer.

Doch was jedem einmal passieren kann, war am Mittwoch (24. Januar) für einen Mann in Berlin-Marzahn Grund genug, vollkommen auszurasten.

Berliner attackiert Schüler

Wie die Polizei berichtet, passierte die Attacke gegen 14.55 Uhr im Park „Stadtplatz am Glambecker Ring“. Es fing ganz harmlos an. Ein 16-Jähriger Schüler wollte durch den Park zur Schule gehen.

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Dabei soll er an einem jungen Mann vorbeigelaufen sein, der sich gerade in einem Gebüsch erleichterte. Bisher eine relativ alltägliche Szene in Berlin.

Täter war mit Messer bewaffnet

Aus aktuell unbekannten Gründen nahm der Pinkler plötzlich die Verfolgung auf. Sein Ziel: der 16-Jährige. Ruckartig holte der Unbekannte aus und schlug den Jungen mit der Faust ins Gesicht. Doch damit noch nicht genug. Er zückte ein Messer und stach gleich mehrmals auf den Schüler ein.

Erst als der Angreifer obendrauf noch damit drohte, weitere Verstärkung zu holen, konnte sich der 16-Jährige losreißen. Er flüchtete in seine Schule.


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Von dort aus brachten ihn alarmierte Rettungskräfte in ein Berliner Krankenhaus. Neben den Stichverlertungen am Rücken trug er eine leichte Kopfverletzung davon.

Einige Passanten beobachteten die Attacke. Durch ihre Aussagen trat ein 19-Jähriger ins Visier der Polizei. Er gilt jetzt als tatverdächtig. Weitere Ermittlungen sollen mehr Details zu dem Angriff ans Licht bringen. Ob die beiden sich zum Beispiel schon vorher kannt, ist derzeit nicht bekannt.