Tesla-Chef Elon Musk hat sich auf europäischer Ebene in den vergangenen Monaten aus Sicht vieler ins Aus geschossen. Die enge Zusammenarbeit mit US-Präsident Donald Trump, die Handgeste bei dessen Vereidigung, die einem Hitlergruß gleichkam, und der durch Musk maßgeblich forcierte Sparkurs in den USA stößt vielen Menschen sauer auf.
Die Folge: Die Umsätze von Tesla brechen auf dem europäischen Markt völlig ein. Allein in Deutschland lagen sie laut dem ZDF im Januar und Februar 2025 70 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Doch der Protest könnte jetzt auch an anderer Stelle ausgetragen werden. Eine Reihe von Brandanschlägen ruft die Behörden auf den Plan.
Wird Tesla Opfer einer politischen Attacke?
Wie die Berliner Polizei berichtet, kam es in der Nacht auf Freitag (14. März) zu mehreren Brandanschlägen auf Autos der Marke Tesla. Zunächst meldete sich gegen 1.40 Uhr ein Zeuge, der in der Straße Neue Krugallee in Plänterwald einen brennenden Tesla in einer Parkbucht entdeckte.
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Die Flammen waren dabei so massiv, dass zwei daneben geparkte Fahrzeuge ebenfalls beschädigt wurden. Feuerwehr und Polizei rückten an und konnten den Brand löschen, doch der Tesla brannte völlig aus.
Mehrere Zeugen meldeten die Brände
Wenige Minuten später eine ähnliche Meldung aus Steglitz! „Um kurz nach 2 Uhr sah ein Passant in der Albrechtstraße einen in Flammen stehenden geparkten Tesla“, so die Polizei in einer Mitteilung. Kurze Zeit danach meldeten sich weitere Zeugen. Denn auch in der nicht weit entfernten Straße Am Eichgarten brannten zwei Tesla-Modelle. Auch hier konnte die Feuerwehr die Autos nicht mehr retten: Alle drei „brannten vollständig aus“, so die Polizei. Gleichzeitig wurden auch hier umliegende Fahrzeuge durch das Feuer beschädigt.
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Wer dahinter steckt, ist bislang unbekannt. Allerdings stellt die Polizei klar, dass ein politisches Motiv für die Tat nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb habe nun „der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen übernommen.“