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Flughafen BER: Heftiger Tank-Fail! Flieger ließ Passagiere zurück

Das reinste Kerosin-Chaos erlebten die Passagiere eines dänischen Flieger, der eigentlich von Berlin nach Saarbrücken fliegen wollte.

Flughafen BER
© IMAGO/Jürgen Ritter

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Erst im Oktober hatte der Flughafen BER einen Rekord-Monat vermeldet. Rund 17.400 Flugzeuge starten und landeten in diesem Zeitraum in Schönefeld – 1.400 Maschinen mehr als wie noch im Vorjahr.

Das bei so einem Verkehrsaufkommen auch mal Fehler passieren, sollte also nichts ungewöhnliches sein. Trotzdem hatte der folgende Patzer ziemlich schwere Konsequenzen.

Passagiere gucken am Flughafen BER in die Röhre, weil das Bodenpersonal gepatzt hat

Ein Flieger der dänischen Fluggesellschaft „DAT“ (Danish Air Transport) wollte von Berlin nach Saarbrücken fliegen, konnte es aber nicht. Grund: Der Flieger hatte 500 Kilo Kerosin zu viel getankt! Die Maschine war schlicht zu schwer für den Start.

Das Bodenpersonal hatte offensichtlich vergessen nachzufragen, wie viel Sprit in die Maschine sollte – und mehr oder weniger vollgetankt. Das zulässige Gesamtgewicht von 16,7 Tonnen hatte der Flieger vom Typs ATR 42 somit überschritten.

Pilot drohte wohl mit Losentscheid – um Reisende wieder loszuwerden

Wie die „BILD“ erfahren haben will, versuchte die Airline nun das Gewicht zu reduzieren, indem sie Passagiere bat, sich für alle anderen Reisenden zu opfern und den Flug nicht anzutreten. Nachdem sich niemand freiwillig gemeldet haben soll, drohte wohl der Pilot mit einem Losverfahren unter den männlichen Reisenden.

Eine vierköpfige Familie sowie zwei Männer bissen schlussendlich freiwillig in den sauren Apfel und blieben in Berlin – während der Flieger ohne sie abhob. Die Freiwilligen sollen dann laut „BILD“ die Nacht in Berlin verbracht haben und am nächsten Tag nach Saarbrücken geflogen sein.

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