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Berlin: Aufregung am U-Bahnhof – Lkw bricht in Gehweg ein

Selbst für Berliner Verhältnisse dürfte dieser Anblick ziemlich außergewöhnlich gewesen sein. Denn einen verunglückten Lkw sieht man hier eher selten:

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© Kraats/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Der Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg gehört zu den größten und wichtigsten Kreisverkehren Berlins. Während oberhalb tausende Autos über die mehrspurige Fahrbahn kurven, verkehrt im Untergrund die U-Bahn der BVG.

Nun ist es am Dienstag (28. Januar) zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Lkw nur unweit der gleichnamigen U-Bahnstation in den Gehweg eingebrochen ist.

Ein Lkw ist in direkter Nähe zu einem Berliner U-Bahnhof in den Gehweg eingebrochen

Offensichtlich war der Fahrer des Lastwagens mit seinem Lkw auf den breiten Gehweg vor einem Bürogebäude am Ernst-Reuter-Platz gefahren, um hier seine Ladung zu entladen. Wegen des großen Gewichts muss er dann wohl in den Boden eingebrochen sein.

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Am Ernst-Reuter-Platz in Berlin ist ein Lkw in den Gehweg eingebrochen. Credit: Marion van der Kraats/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Laster musste dann von einem Abschleppwagen vorsichtig aus dem Loch gezogen werden. Die Berliner Polizei sperrte den Geweg am Ernst-Reuter-Platz im Bereich zwischen der Bismarck- und der Hardenbergstraße für mehrere Stunden großräumig ab.

Die in den Boden eingelassenen Glassteine sollen wohl unter dem Lkw eingebrochen sein

Wie die Polizei erklärte, sollen die dort in den Boden eingelassene Glassteine unter der Last des Lkw nachgegeben haben. Der darunterliegende Betrieb des U-Bahnhofs, wo die Linie U2 verkehrt, war nach Angaben der BVG nicht beeinträchtigt. Auch für die Autofahrer scheint es während des knapp dreistündigen Einsatzes zu keinen größeren Behinderungen gekommen sein.


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Trotzdem dürfte der langwierige Einsatz bei vielen Passanten für neugierige Blicke gesorgt haben. In direkter Nähe zum Unglücksort befindet sich sowohl die TU Berlin als auch eine Schule, weswegen hier jeden Tag viele Schüler und Studenten zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. (mit dpa)