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Berlin bald mit der Magnetschwebebahn unterwegs? DIESE Strecken sind denkbar

Beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gibt es Überlegungen, eine Magnetschwebebahn in die Hauptstadt zu integrieren.

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S-Bahn Berlin: Die Lebensadern der Hauptstadt

Ohne sie geht gar nichts: das ist die S-Bahn Berlin und darum ist sie so wichtig.

Der Berliner ist mit Bussen, Tram, S- und U-Bahn im ÖPNV ziemlich vielseitig unterwegs. Trotzdem hört man immer wieder, dass auch Magnetschwebebahnen eine gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Verkehrsmitteln in der Hauptstadt seien.

Doch wie könnte das in Zukunft aussehen? Erste Überlegungen zeigen, welche Strecken denkbar sind.

Hat Berlin bald eine Magnetschwebebahn?

Wenn es nach der Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Ute Bonde, geht, dann könnten schon bald Magnetschwebebahnen den ÖPNV in der Hauptstadt ergänzen. Mittlerweile gibt es präzise Vorschläge, an welchen Orten potentielle Strecken gebaut werden könnten. Es gibt aber auch viele Projekt-Gegner. Sie befürworten, das Hauptaugenmerk lieber auf bereits bestehende Linien zu richten.


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„[Den Kritikern] würde ich raten, die geplante Magnetschwebebahn für Berlin nicht mit der Wuppertaler Schwebebahn oder mit der M-Bahn zu vergleichen, die bis 1991 zum Gleisdreieck fuhr. Die Technik hat wesentliche Fortschritte gemacht. Darüber sollte man sich informieren, bevor man Kritik übt“, verteidigt Bonde ihre Visionen gegenüber der Berliner Zeitung. Aber in welchen Gebieten der Hauptstadt sind die Strecken denn nun denkbar?

An diesen Orten könnte bald eine Strecke für die Magnetschwebebahn entstehen

Ein Beispiel wäre die sogenannte „Kliniklinie“. Auf dieser Strecke würde der Berliner Hauptbahnhof mit dem Charité-Campus Mitte und dem Virchow-Klinikum im Wedding verbunden. Außerdem ist eine Ausweitung bis auf das Gebiet des ehemaligen Flughafens Tegel möglich.

Auch das westliche Berliner Umland könnte von einer Magnetschwebebahn profitieren. Im Visier ist hier eine Strecke entlang der Heerstraße, von Charlottenburg nach Spandau. Diese könnte auch bis ins Umland, zum Beispiel nach Falkensee im Landkreis Havelland, weiterfahren. Des Weiteren ist auch eine Linie möglich, die die neuen Wohngebiete im Nordosten der Hauptstadt erschließt. So könnte die Bahn ausgehend vom Startpunkt Alexanderplatz Karow und weitere Stadtteile im Bezirk Pankow anfahren.


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Dies sind nur drei Beispiele von etlichen Überlegungen des VBB. Dieses Jahr soll das Projekt nun weiter ausgearbeitet werden, damit aus der Vision irgendwann Realität werden kann.