Schlechte Nachrichten für BVG-Reisende: Nach einem Feueralarm ist die U-Bahnstation Bahnhof Zoo komplett gesperrt. Und das nur einen Tag bevor Verdi die BVG für 48 Stunden bestreikt.
Berliner, die mit der U2 oder U9 unterwegs sind, können sich also schon jetzt in Geduld üben. Was das nun für Fahrgäste bedeutet …
BVG-Station gesperrt – plötzlich stieg Rauch auf
Wer in Berlin aktuell mit den Öffis fahren will, hat es nicht leicht. Ausfälle und Verspätungen gehören schon fast zur Tagesordnung. Hinzu kommen die aktuell fast regelmäßigen Streiks bei der BVG, die den Bus und Bahnverkehr lahmlegen. Und jetzt auch noch das: Der U-Bahnhof Zoologischer Garten ist gesperrt.
+++ BVG-Streik: Schlichtung rückt näher – gute Nachrichten für Fahrgäste? +++
Wegen eines technischen Defekts an einem Zug war es laut eines Sprechers zu Rauchentwicklung im Bahnhof gekommen. Laut eigenen Angaben war die Feuerwehr vorerst mit 30 Fahrzeugen im Einsatz. Als sich herausstellte, dass es sich um keinen Brand handelte, wurde das Kommando jedoch schnell reduziert. Da sich der Rauch schnell auf natürliche Weise verflüchtigt habe, waren auch keine Belüftungsmaßnahmen notwendig. Der defekte U-Bahnzug sei zunächst zur Kontrolle durch die Feuerwehr verschoben und im weiteren Verlauf durch die BVG auf ein Abstellgleis verfahren worden, heißt es in dem Statement.
Sperrung kurz vor Streik trifft Fahrgäste hart
Die Feuerwehr war für ca. 1,5 Stunden mit 36 Personen vor Ort. Die Maßnahmen seien demnach aber abgeschlossen. Für Fahrgäste hieß das vorerst umplanen. Wer in den U-Bahn-Linie U12 unterwegs war, konnte im Bahnhof Zoo nicht aussteigen. Der U-Bahnverkehr war während des Einsatzes auf der Linie 9 zwischen Spichernstraße und Turmstraße unterbrochen. Fahrgäste, die in die Linien einsteigen wollten, mussten auf die S-Bahn oder Busse umsteigen. Vielleicht schon eine gute Übung für die nächsten zwei Tage. Denn auch am Mittwoch und Donnerstag wird das Fahren mit der U-Bahn nicht möglich sein. Für eine Dauer von 48 Stunden bestreikt Verdi die BVG erneut und damit zum fünften Mal im laufenden Tarifkonflikt.
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Schon seit zwei Monaten laufen die Verhandlungen zwischen Arbeitnehmer und -geber Seite. Am Dienstag (25. März) haben sich BVG und Verdi im Prinzip über eine Schlichtung verständigt. Ende der Woche soll eine Vereinbarung unterzeichnet werden. Der Warnstreik wurde damit allerdings nicht abgewendet.