Die Bahnen und Busse der BVG stellen ein wichtiges Mittel dar, um in Berlin von A nach B zu kommen. Am Mittwoch und Donnerstag (19. und 20. März) werden sie bereits zum vierten Mal in diesem Jahr bestreikt. Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen. Die Fahrgäste müssen nun umplanen, mit Auto, Fahrrad oder S-Bahn Berlin.
Die reagiert nun wie schon bei den vorigen drei Arbeitskämpfen. Denn der Andrang auf die Züge wird gerade zur Rush Hour hoch sein. Schließlich gibt es in den 48 Stunden wenig andere Möglichkeiten durch die Hauptstadt zu kommen.
S-Bahn Berlin: Das ändert sich
Um den BVG-Streik abzumildern, setzt die S-Bahn an den beiden Tagen mehr Züge ein als gewöhnlich. Das betrifft die Linien S1 und S5. Zwischen 9 und 14 Uhr werde das Angebot auf beiden Linien ausgebaut, sodass die Bahnen nicht wie gewohnt sechsmal, sondern neunmal pro Stunde fahren. Auf diese Weise können wesentlich mehr Menschen befördert werden.
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Die Maßnahme stellt eine Entlastung des Berufsverkehrs dar. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. So fahren die Zusatzzüge nicht die gesamte Strecke der beiden Linien. Auf der S1 sind sie zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz unterwegs. Auf der S5 zwischen den Stationen Mahlsdorf und Lichtenberg.
Eine Linie fällt raus
Neben der Ringbahn sind in Berlin vor allem die beiden Achsen in Nord-Süd und Ost-West wichtige Routen. Mit den Linien S1 und S5 sind beide Achsen verstärkt. Dadurch dürften besonders viele Menschen von der Maßnahme der S-Bahn Berlin während des BVG-Streiks profitieren. Doch eine Linie fiel bei der Planung raus.
Gerne hätten die Verantwortlichen offenbar auch die S3 verstärkt, die von Erkner aus Karlshorst und Köpenick mit dem Zentrum verbindet. Doch das ging nicht. „Aufgrund von Bauarbeiten im Ostbahnhof sind zusätzliche Fahrten auf der S3 nicht möglich“, heißt es dazu in der Mitteilung des Unternehmens.