Die S-Bahn Berlin bringt jeden Tag mehr als 1,5 Millionen Menschen in Berlin an ihr Ziel. Besonders im aktuellen Arbeitskampf der BVG-Beschäftigten wissen viele Berlinerinnen und Berliner ihre S-Bahn so richtig zu schätzen.
Auch, wenn auch diese nicht immer fährt, wie ein Blick auf die geplanten Baustellen bei der S-Bahn Berlin zeigt. Die Passagiere müssen einmal mehr auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen umsteigen – an einer wohl bekannten Stelle.
S-Bahn Berlin: Ersatzverkehr mit Bussen
Zwischen den Haltestellen Friedrichstraße und Tiergarten sind Gleisarbeiten notwendig. Obwohl die S-Bahn Berlin versucht, Fahrgäste so wenig wie möglich zu tangieren gelingt das in einer nie schlafenden Stadt wie Berlin natürlich nicht. Vor allem Menschen im Schichtdienst oder Nachtschwärmer dürfte die neueste Sperrung treffen.
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Die betrifft nämlich zwei Nächte. Von Dienstag auf Mittwoch (11.-12. Februar) und von Mittwoch auf Donnerstag (12.-13. Februar) fährt jeweils zwischen 22 Uhr und 1.30 Uhr zwischen den zentralen Haltestellen der Ost-West-Linie der Berliner S-Bahn kein Zug. Heißt: Auch der Hauptbahnhof wird in diesen Nächten nicht angefahren. Betroffen sind davon die Linien S3, S5, S7 und S9.
S5 fährt nur bis Friedrichstraße
Für die Passagiere gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Zoologischer Garten, der auch an den Haltestellen Hauptbahnhof, Bellevue und Tiergarten hält. Die S-Bahnen selbst fahren im Osten bis Friedrichstraße, im Westen bis Tiergarten. Bei der Linie S5 entfällt der westliche Streckenteil sogar ganz.
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Auf dieser Strecke sind die Fahrgäste der S-Bahn durchaus Ersatzverkehr gewohnt. Im vergangenen Sommer war dieser Streckenabschnitt gleich für mehrere Wochen nur mit Ersatzbussen befahrbar, wir berichteten. Da dürften diese beiden Nächte die allermeisten Passagiere kaum stören.