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S-Bahn Berlin: Nach Mega-Streik – HIER kommt es noch zu Einschränkungen

Nach fünf Tagen beendet die GDL ihren Mega-Streik. Doch Pendler müssen sich weiterhin auf Einschränkungen einstellen.

© IMAGO/Hohlfeld

S-Bahn Berlin: Die Lebensadern der Hauptstadt

Ohne sie geht gar nichts: das ist die S-Bahn Berlin und darum ist sie so wichtig.

Sechs Tage lang wollte die Lokführergewerkschaft GDL streiken, doch nun wurde bekannt: Der Streik endet früher als geplant. Bereits am Montagmorgen (29.01.) um 2 Uhr rollten die Züge der Deutschen Bahn (DB) und S-Bahn Berlin wieder.

Pendler und andere Bahnreisende können also wieder aufatmen und mit der S-Bahn zur Arbeit fahren. Aber ganz ohne Einschränkungen fahren die Züge der Deutschen Bahn noch nicht.

S-Bahn Berlin: Das gilt es zu beachten

Nach fünf tagelangem Stillstand kam der Streik der Lokführer nun einen Tag früher als gedacht zu einem Ende. Nachdem der Güterverkehr bereits wieder am Sonntagabend (28.01.) um 18 Uhr aufgenommen wurde, fahren seit 2 Uhr (29.01.) auch die Personenzüge wieder.

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Zwar sollen die Züge der DB wieder regulär fahren, wie üblich nach einem Streik, kann es aber weiterhin zu Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr kommen. Die DB fordert Reisende dazu auf, sich vor Fahrtantritt über die Verbindungen zu informieren. Auch die S-Bahn Berlin kehrt wieder zu ihrem Fahrplan zurück, wies aber am Sonntag (28.01.) auf X (ehemals Twitter) darauf hin, dass sie mindestens einen 20-Minuten-Takt auf allen Strecken anbieten wolle.

Nach Streik: So fahren die Züge der S-Bahn Berlin

Am frühen Montagmorgen erneuerte die S-Bahn diese Ankündigung noch einmal. „Zum Betriebsbeginn starteten wir ohne Einschränkungen und mit dem vollen Fahrplanangebot“, heißt es. Anstelle des angekündigten 20-Minuten-Takts fahren die Züge also uneingeschränkt im regulären Rhythmus, wie die Deutsche Bahn BERLIN LIVE auf Anfrage mitteilte.

So war beispielsweise die Ringbahn laut der Fahrplanauskunft auf der Webseite der Bahn am Morgen im Fünf-Minuten-Takt unterwegs. Auch auf der Berliner Stadtbahn fuhren die S-Bahnen im Innenstadtbereich laut Auskunftsmedien im gewohnt engen Takt.


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Zu erneuten Streiks der Lokführergewerkschaft wird es vorerst nicht kommen. Bis zum 3. März gilt Friedenspflicht zwischen der Deutschen Bahn und der GDL, die in den kommenden fünf Wochen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln wollen. Ob es dann weitere Streiks geben wird, bleibt abzuwarten.