Die S-Bahn Berlin gehört zu den wichtigsten Verkehrsmitteln der Hauptstadt. Das weitverzweigte Streckennetz verbindet die entlegeneren Viertel mit dem Zentrum. Kein Wunder also, dass täglich tausende Pendler die Züge auf dem Weg zur Arbeit nutzen.
Doch nicht immer läuft dabei alles rund. Mitunter sind es lange geplante Baustellen, mit denen das Streckennetz instand gehalten wird. Doch hin und wieder gibt es auch unvorhergesehene Vorfälle – wie jetzt im Osten Berlins.
S-Bahn Berlin: Diese Linien sind betroffen
Laut einer Mitteilung des Unternehmens musste am Sonntagmorgen (9. Februar) eine Weiche am Berliner Ostbahnhof repariert werden. Die Station liegt auf der Ost-West-Achse der S-Bahn – hier müssen besonders viele zentrale Linien durch. Betroffen waren die Linien S3, S5, S7, S9. Es kam zu Ausfällen und Verspätungen der Bahnen.
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Aufgrund des Rückstaus an Zügen kommt es auf einigen Linien noch in den Tag hinein zu weiteren Einschränkungen: Die S3 verkehrt demnach nur im 20-Minuten-Takt. Auch die Linie S7 muss auf einem Teilstück auf den 20-Minuten-Takt wechseln. Alle 10 Minuten kommen die Züge nur auf den Streckenabschnitten zwischen den Stationen Ahrensfelde und Lichtenberg sowie zwischen Charlottenburg und Wannsee.
Weiche repariert, Einschränkungen gehen weiter
Ein Experten-Team der S-Bahn Berlin hatte sich sofort aufgemacht, um die schadhafte Weiche zu reparieren. Das gelang schnell, sodass das Unternehmen noch am Vormittag Entwarnung geben konnte. Weil so viele Linien den Ostbahnhof passieren, dauert es aber noch einige Zeit, bis wieder alle Bahnen wie gewohnt fahren.
So heißt es für die Passagiere zunächst: mehr Zeit einplanen. Wer genau wissen will, mit welchen Zügen er auf dem Weg durch Berlin rechnen kann, sollte vorab die Fahrplanauskunft konsultieren.