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U-Bahn Berlin: BVG-Aufreger! Völlig überlastet und jetzt auch noch DAS

Einige Linien der U-Bahn Berlin sind ohnehin schon richtig voll. Wenn dann auch noch Züge ausfallen, wird es richtig bitter.

U-Bahn Berlin

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Vor allem das Zentrum Berlins ist hervorragend mit S-Bahn, U-Bahn und den anderen Angeboten der BVG versorgt. Reist man in andere Städte, wird man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Das bedeutet allerdings nicht, dass in Berlin beim ÖPNV alles glatt läuft. Immer wieder fallen Züge aus oder es werden vorauseilend Takte ausgedünnt. So ist das nun bei der U8 passiert – nicht zum ersten Mal!

U-Bahn Berlin: Warten auf die U8

Wer am Alexanderplatz oder am Kottbusser Tor in die U8 umsteigen will, den trifft oftmals der Schlag. Besonders in den Abendstunden zeigt die Anzeige der viel befahrenen Linie für die nächste Bahn eine Wartezeit von zehn Minuten und mehr an. Zwar kommt diese lange Wartezeit durch Verspätungen zustande, doch befeuert wird das ganze dadurch, dass der Takt der U-Bahn Berlin einmal mehr aufgeweicht wurde.

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Denn eigentlich soll die U8, die zwischen Wittenau im Norden und Hermannstraße im Süden verkehrt, tagsüber in einem 5-Minuten-Takt fahren. Doch wie das „Neue Deutschland“ (ND) berichtet, wurde der Takt heimlich aufgeweicht. Seit dem 22. Februar fahren die Berliner U-Bahnen der Linie U8 nur noch alle sechs Minuten. Dadurch würden pro Stunde mindestens 1.300 Personen weniger befördert werden können, rechnet das Blatt vor. Ein Sechstel des Angebotes sei gestrichen worden. Auf der ohnehin oft überlasteten Linie ist das besonders bitter.

U8 wegen Baustelle langsamer

Grund für den ausgedünnten Takt bei der U8 ist laut dem Bericht eine Tunnelbaustelle im Bereich der Weinmeisterstraße. Dort musste eine sogenannte Langsamfahrstelle eingerichtet werden. Wie das Blatt unter Berufung auf informierte Insider berichtet, würde sich dadurch die Fahrtzeit in Richtung Süden um zwei, und in Richtung Norden um eine Minute verlängern. Gegensteuern kann die BVG demnach nicht, weil es weder Fahrzeuge noch Fahrpersonal gibt, die die längeren Fahrten mit weiteren U-Bahnen im Tunnel kompensieren können.


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Die BVG bestreitet übrigens, dass die Takt-Veränderung heimlich erfolgte. Tatsächlich findet sich in den Bauinfos auf der Website der BVG bei zwei Baustellen-Meldungen der Hinweis, dass die Linie nur im 6-Minuten-Takt verkehrt. Und auch ein Enddatum wird genannt: Der 21. März um 0.30 Uhr. Dann sollte die U8 wieder wie gewohnt unterwegs sein.