Veröffentlicht inWetter

Wetter in Berlin & Brandenburg: Diese Mega-Gefahr droht unseren Wäldern

Das Wetter in Berlin und Brandenburg macht nicht nur den Klima-Experten große Sorgen. In den Wäldern bei Cottbus ist eine große Gefahr entdeckt worden.

© imago images/Rainer Weisflog

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Das Wetter in Berlin & Brandenburg mag zuletzt ungemütlich und kalt gewesen sein. Für die Klima-Experten steht allerdings fest, dass es immer noch viel zu warm ist. Laut dem Deutschen Wetterdienst war der Dezember 2023 weltweit ein trauriges Rekordjahr – denn es war einfach viel zu warm. Der Klimawandel ist einfach nicht aufzuhalten.

Die warmen Temperaturen haben auch zahlreiche Folgen für Flora und Fauna in Berlin und Brandenburg. Vor allem ein Schädling fühlt sich bei diesen Temperaturen richtig wohl und macht den Wäldern arg zu schaffen.

Dieses Wetter in Berlin & Brandenburg sorgt für große Gefahr in den Wäldern

Der laufende Klimawandel verändert das Umfeld in den Wäldern. Steigende Temperaturen und längere Trockenperioden sorgen dafür, dass die Bäume zunehmend unter Trockenstress leiden und anfälliger für Schädlingsbefall sind. Durch den Temperaturanstieg fühlt sich der Borkenkäfer in und um Berlin richtig wohl.

Wie „rbb24“ berichtet, sind Schädlinge wie der Borkenkäfer auch in den Lausitzer Wäldern auf dem Vormarsch. Vor allem die Kiefer hat es ihnen es angetan. Immer wieder finden sich im Raum Cottbus umgestürzte und kahle Bäume, bei denen die Rinde komplett abgefallen ist.

Dieses Mittel könnte helfen, den Borkenkiefer in Schach zu halten

Gegenüber dem „rbb“ äußerte sich die Cottbuser Revierförsterin Christin Buchholz besorgt: „Solche Waldbilder wie hier sind im Raum Cottbus leider keine Seltenheit“, so Buchholz. „Man muss nicht weit fahren, dann findet man den nächsten Befallsherd. Es ist schon sehr auffällig.“

In den Wäldern lässt sich der Klimawandel auch anhand kleinerer Baumkronen und geringer Verwurzelung nachvollziehen. Wegen der kleineren Wurzeln können die Bäume weniger Nährstoffe aufnehmen. Was wiederum den Harzfluss hemmt, der sie vor Insekten schützt.


Mehr News aus Berlin:


Um die Bäume zu schützen braucht es eine stärkere Durchmischung der Wälder. Grund: ein artenreicher Wald ist weniger anfällig für Schadinsekten – wie den Borkenkäfer. Laut den Recherchen vom „rbb“ macht die Kiefer aber immer noch 77 Prozent des Waldes bei Cottbus aus.