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Berlin Fashion Week: „Shitstorm“ gleich zu Beginn! „In den falschen Hals bekommen“

Die Fashion Week in Berlin ist am Freitag (31. Januar) mit „Shitstorm“ gestartet. Der verantwortliche Designer äußert sich.

Berlin Fashion Week
© IMAGO/Future Image

Von Fast-Fashion zu Fair-Fashion

Jedes Jahr werden über 5 Millionen Tonnen Kleidung in den Müll – und das allein in Deutschland. Mode geht auch Nachhaltiger: Wie, zeigt das Video.

Am vergangenen Freitag (31. Januar) startete die aktuelle Berlin Fashion Week. Insgesamt vier Tage lang finden Shows, Messen, Ausstellungen und Konferenzen rund um das Thema Mode statt.

Gleich zu Beginn des Events stand jedoch ein „Shitstorm“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. Was steckt dahinter?

Berlin Fashion Week: Designer eröffnet mit denkwürdiger Show

Für Mode-Fans ist es immer wieder ein großes Highlight: Die Berlin Fashion Week. Nun startete die neueste Auflage des Spektakels am Freitag in der Uber Eats Music Hall – und zwar mit „Shitstorm“. Damit ist jedoch nicht, wie man annehmen könnte, das lawinenartige Auftreten negativer Kritik im Netz gemeint.


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Die Rede ist von einer Fashion-Show namens „Shitstorm“, die Designer Kilian Kerner zur Eröffnung des Events veranstaltete. Der Modemacher erklärt in dem Zusammenhang, dass er bei dem Thema an einen Weltstar der Musikbranche denken musste: „Der erste [Shitstorm], der mir so richtig im Kopf geblieben ist (…), das war, als Justin Bieber Eier an Hauswände geschmissen hat.“

Für ihn sei die damalige Aufregung um den Sänger übertrieben gewesen. So darf man seine neue Show wohl als Zeichen gegen das erbarmungslose Internetphänomen werten – auch, weil der 39-Jährige selbst weiß, wie sich ein echter Shitstorm anfüllt.

Kerner plaudert aus dem Nähkästchen

So offenbart Kerner, wann er persönlich zum Opfer schlimmer Anfeindungen wurde. „2019, als ich mein Comeback auf der Fashion Week hatte, hat man politische Äußerungen von mir in den falschen Hals bekommen“, schildert der Designer die Ursache seines damaligen Shitstorms gegenüber „Tag24“.


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Doch der 39-Jährige blieb standhaft. Der erste Tag sei zwar besonders schlimm gewesen – allerdings habe der Modemacher genug Selbstbewusstsein, um über solcher Kritik zu stehen.