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Restaurants in Berlin: Hunderte Bedürftige erhalten kostenloses Weihnachtsessen

In den Restaurants in Berlin wird zu Weihnachten viel gegessen. Ein Berliner Wirtshaus lädt an Heiligabend 1.000 besondere Menschen ein!

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In diesem Restaurant könnt Ihr ums Essen zocken

Nanu?!?! Was macht ein Roulette-Rad in einem Restaurant? In Duisburg könnt Ihr Rabatte fürs Essen erspielen.

Während viele Familien in den Restaurants in Berlin zu Weihnachten zusammenkommen um zu essen, können viele Menschen sich diesen Luxus schlichtweg nicht leisten. Vor zwei Tagen lud der Berliner Schlagerstart Frank Zander am 22. Dezember erneut zu seinem alljährlichen „Weihnachten mit Franz Zander – Ein Fest für Obdachlose und Bedürftige“ in das Estrel-Hotel in Neukölln. Zander konnte aufgrund seines derzeit unstabilen gesundheitlichen Zustand nichts selbst dabei sein.

Vertreten wurde er jedoch von seinem Sohn Markus und den zahlreichen prominenten Helfern. Auch ließ der 81-Jährige es sich nicht nehmen, per Videobotschaft einen Gruß an seine hunderten Gäste zu richten. Doch nicht nur hier wurden bedürftige Berliner zu Weihnachten reichlich verköstigt!

Restaurants in Berlin: Weihnachtsessen für 1000 bedürftige Berliner

Auch an Heiligabend erfreuten sich 1.000 Bedürfte Berlins eines festlichen Weihnachtsmahls. Wie in den Jahren zuvor trug das Sozialprojekt Arche gemeinsam mit dem Restaurant Hofbräu Wirtshaus Berlin ihr kostenloses Weihnachtsessen am 24. Dezember im Hofbräu am Alexanderplatz in Berlin-Mitte aus.

Dabei bekochten und bedienten die Angestellten des Restaurants in Berlin die vielen Menschen mit Geflügel, Rotkohl und Klößen. Außerdem gab es dazu weihnachtliche Musik und einen Weihnachtsmann, der die Kinder der bedürftigen Familien mit kleinen Geschenken beschenkte.


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Arche-Gründer Bernd Siggelkow verwies schon vor der Veranstaltung an Heiligabend gegenüber der Deutschen Presseagentur auf die finanziell schwierige Situation vieler Berliner Familien. „Immer mehr verzweifelte Eltern wenden sich an uns, da sie nicht mehr wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen und ihre Kinder ausreichend versorgen können.“ Die gestiegenen Preise hätten die Situation benachteiligter Familien zusätzlich verschärft.

Umso bedeutender also, dass man das Fest auch an diesem Weihnachten ausrichten konnte. (mit dpa)