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Lost Places in Berlin – DAS soll jetzt aus dem Teufelsberg werden

Einer der Lost Places in Berlin, der Teufelsberg, könnte schon bald mit mehreren neuen „Attraktionen“ neue Besucher anziehen.

Lost Places
u00a9 IMAGO/Uwe Kraft

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Einer der wohl bekanntesten Lost Places in Berlin ist der Teufelsberg. Die zweithöchste Erhebung der Hauptstadt gilt als Touristen-Attraktion und zieht jährlich hunderttausende Besucher an.

Die sich auf dem Gipfel befindende verfallene US-amerikanische Abhörstation stammt noch aus Zeiten des Kalten Krieges und gilt als geschichtsträchtig. Aber auch darüber hinaus hat der Teufelsberg einiges zu bieten – und bald schon soll noch mehr dazu kommen.

Lost Places in Berlin: Das ist auf dem Teufelsberg geplant

Mountainbiker, Wanderer, aber auch Sonnenanbeter lieben den Teufelsberg im Grunewald, der nach dem nah gelegenen Teufelssee benannt ist. In der Natur des Hügels lassen sich sportliche, aber auch entspannte Stunden verbringen. Es überrascht also nicht, dass es vor allem bei gutem Wetter zahlreiche Berliner auf das Gelände rund um den Lost Place zieht.

Noch hat der Teufelsberg außer der früheren Spionagestation und den Freizeitmöglichkeiten nicht allzu viel zu bieten. Aber das soll sich jetzt – nach einem Eigentümerwechsel – ändern. Geplant sind ein Wissenschaftscampus, ein Café, Räume für Tagungen und Feiern, noch mehr Flächen für Street-Art und eine Ausstellung in der ehemaligen Abhörstation, berichtet der „Tagesspiegel“.

Diese beiden Ausstellungen soll es geben

Das Café soll am Eingang des Geländes entstehen. Street-Art soll auch weiterhin an den Betonwänden im Inneren der Abhörstation präsentiert werden. Gemeinsam mit den Kunstwerken im Freien sei dies die größte derartige Ausstellung in Europa. Der Wissenschaftscampus soll ganz im Zeichen der Friedens- und Klimaforschung stehen. In circa zwei Jahren soll dieser bezugsfertig sein.

Bereits in den kommenden Monaten ist die Eröffnung einer Ausstellung über den Teufelsberg geplant. Und schon im April sollen Besucher die Möglichkeit haben, eine Sammlung alter US-Fahrzeuge des Vereins „Alliierte in Berlin“ zu bestaunen, so der „Tagesspiegel“.

Das ist im Hauptgebäude bereits passiert

Auch was die Räume für Tagungen und Feiern betrifft, gibt es Neuigkeiten, die sich sehen lassen können. Im Hauptgebäude, welches die größte Antennenkuppel ziert, wurden schon einige Maßnahmen umgesetzt, um dem Ziel einen Schritt näherzukommen. So gibt es nun eine weitere Außentreppe als Fluchtweg, sowie einen Baustellenaufzug für einen barrierefreien Zugang. Für einen Saal in der einstigen Kantine, der noch über keine Fenster verfügt, wurde eine Genehmigung dafür bei den Denkmalschutzämtern beantragt. Eine entsprechende Erlaubnis liegt inzwischen vor.


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Auf dem Teufelsberg, einem der Lost Places in Berlin, tut sich also derzeit so einiges. Schon bald könnte das Areal in neuem Glanz erstrahlen und mit neuen Highlights noch mehr Besucher anlocken.