Unter den vielen Museen gibt es in Berlin echte Publikumsmagneten. Vor allem die Museumsinsel in Mitte ist bei Besuchern beliebt. Auf engem Raum gibt es hier ganz unterschiedliche Kunst zu sehen. Zudem ist das Gelände zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz Weltkulturerbestätte.
Doch es klafft eine Wunde inmitten der Kultureinrichtungen. Das Pergamonmuseum wird nämlich von Grund auf saniert und schließ daher für mehr als zehn Jahre. Viele Schätze sind daher lange nicht zu sehen. Doch jetzt bietet sich eine seltene Gelegenheit.
Museen in Berlin: Hier heißt es schnell sein
Wie jetzt bekannt wurde, öffnet ein Teil des Museums nämlich wieder seine Tore – allerdings nur für wenige Tage. Seit dem Herbst 2023 ist das Pergamonmuseum für Besucher komplett geschlossen. Den Südflügel können Antikenbegeisterte jetzt drei Tage lang besichtigen. Doch es heißt schnell sein, denn der Andrang ist groß.
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Die Zeitslot-Tickets waren online innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Es gibt jedoch noch Restkarten vor Ort. Wer sich auf den Weg zur Museumsinsel macht, sollte aber nicht zu knapp planen – es wird mit langen Schlangen vor den Kartenschaltern gerechnet. Vom heutigen Freitag bis Sonntag (7. bis 9. März) gibt es einen letzten Blick auf die Highlights des Gebäudeteils.
Ein letzter Blick
Geöffnet ist der Südflügel jeweils von 10 bis 22 Uhr. Von den Museen in Berlin hat dieser Teil des Pergamonmuseums mit dem Ischtar-Tor und dem Markttor von Milet zwei der eindrucksvollsten Exponate im Angebot. Das Wochenende ist eine der letzten Gelegenheiten, die Bauwerke live zu erleben. Danach schließen sich die Tore bis voraussichtlich 2036.
Für Fans der vorderasiatischen Antike gibt es aber ein näheres Datum, auf das es sich hinfiebern lässt. Denn 2027 soll der Bauabschnitt A beendet werden. Dann könnte der Nordflügel wiedereröffnet werden. Dort ist der berühmte Pergamonaltar zu sehen, der dem Museum seinen Namen gibt.