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Sommer in Berlin: Die besten Eisdielen – Tipps aus der Redaktion

Der Sommer kommt immer näher. Und in Berlin strömen die Menschen in die Freibäder und Eisdielen. Doch welche ist die beste?

Sommer in Berlin
© imago images/blickwinkel

So erkennt man gutes Eis aus der Eisdiele

So erkennt man gutes Eis aus der Eisdiele

Eigentlich haben wir in Berlin noch Frühling. Doch bei den aktuellen Temperaturen fühlt es sich in der Hauptstadt bereits nach Sommer an. Kein Wunder bei 25 Grad und Sonne.

Viele Menschen zieht es daher in die Freibäder, an die Badeseen und natürlich zu den Eisdielen. Davon hat Berlin nämlich unzählige. Bei welcher es das leckerste Eis gibt, ist stets sehr subjektiv. Daher haben wir einmal in der Redaktion nach den Favoriten gefragt.

Henning Schneider, Redakteur: Aldemir in Kreuzberg

Der Eisladen Aldemir in der Kreuzberger Falckensteinstraße kann gleich doppelt punkten: Denn hier werden nicht nur zauberhaft-skurrile Eiskreationen wie Omas Apfelkuchen, Schoko-Chili oder Gorgonzola geboten. Die Waffeln, in denen man die Kugeln bekommt, werden gleich daneben frisch gebacken.

Sommer in Berlin
Sommer in Berlin: Das Eiscafé Aldemir in Kreuzberg. Credit: imago images/F. Anthea Schaap

Kein Wunder also, dass sich an warmen Tagen nicht selten eine lange Schlange vor der Theke bildet, aber es lohnt sich, die Wartezeit mitzubringen. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude – und die wird vom Waffelduft ordentlich angeheizt.

Jana Wengert, Reporterin: Hokey Pokey in Prenzlauer Berg

Wenn die Sonne rauskommt, dann darf ein Ausflug in den Prenzlauer Berg nicht fehlen. Am liebsten natürlich in die Oderberger Straße, unweit des Mauerparks – und das nicht nur, weil hier die Häuserfassaden so wunderschön im Barock-Stil erstrahlen, sondern vor allem, weil es hier meiner Meinung nach das beste Eis gibt: Nämlich bei Hokey Pokey.

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Der Laden hat nicht nur ausgefallene Sorten, sondern auch geniale Öffnungszeiten. Bis 22 Uhr kommen Schleckermäulchen hier auf ihre Kosten. Einem abendlichen Spaziergang mit einem Eis in der Hand oder dem Snack nach einem ausgiebigen Sonnenbad im Park steht also nichts mehr im Wege! 

Anouschka Hamp, Volontärin: Delabuu in Friedrichshain, Mitte und Schöneberg

Wenn es so richtig heiß ist, dann gibt es für mich nichts besseres als ein kühles Eis von Delabuu. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten! Das Eis wird auf Wunsch des Kunden für jeden individuell zubereitet.

Die Grundzutat ist dabei für alle gleich: vegane Milch. Sie wird auf einer eiskalten Platte verteilt und mit allerlei Zutaten gemischt. Zur Auswahl stehen frische Erdbeeren, Blaubeeren, aber auch Kinder Pingui, Schokobons oder Erdnussbutter. Die Auswahl ist riesig und man kann alle Zutaten miteinander kombinieren. Sobald alles auf der Platte ist, wird alles klein gehackt, vermischt und wie in Thailand in kleinen Röllchen im Becher serviert. In Berlin gibt es drei Standorte: Krossener Straße 15 (Friedrichshain), Tauentzienstraße 21-24 (Schöneberg) und Alte Potsdamer Str. 7 (Mitte).

Felix Grimm, Redakteur: Eisfabrik Alan in Charlottenburg

Die Eisfabrik Alan von Alan Zandi hat sich in West-Berlin über die letzten Jahre einen heißkalten Ruf erarbeitet. Egal, ob Marzipan-Mohn oder dunkle Schokolade – hier gibt es eigentlich immer ein paar tolle Eiskreationen zu entdecken.

Sommer in Berlin
Sommer in Berlin: Eiscreme von der Eisfabrik Alan. Credit: BERLIN LIVE/Felix Grimm

Die riesigen Eiskugeln kosten 2 Euro. Das Hörnchen gibt es gratis dazu. Allein in Charlottenburg hat die Eisfabrik fünf Standorte: Wundtstraße 4, Windscheidtstraße 18, Goethestraße 47, Schustehrusstraße 18 und Mindener Straße 3. Derzeit werden für alle Filialen noch Aushilfen gesucht.

Domescu Möller, Redaktionsleiter: Duo in Kreuzberg

Zugegeben: Das Eiscafé Duo in der Skalitzer Straße in Kreuzberg ist alles andere als ein Geheimtipp. Wer jedoch wie ich eine Schwäche für handgemachtes, sizilianisches Pistazien-Eis hat, der kommt an dem Berliner Traditionsgeschäft nicht vorbei.

Die Familie Tomasello ist bereits seit 1972 im Eiscreme-Geschäft – und das schmeckt man. Das Pistazien-Eis ist gleichzeitig cremig, leicht und voller Geschmack. Es ist nicht zu süß, nicht wie in anderen Läden mit Luft vollgepumpt – es ist einfach perfekt. Ach ja: Es gibt auch noch andere Eissorten wie etwa den Klassiker Stracciatella. Auch das kann sich lohnen.

Sarah Dapena Fernàndez, Reporterin: Eisderix in Neukölln

Wer in Neukölln in der Gegend um den Böhmischen Platz unterwegs ist, sollte unbedingt einen Erfrischungs-Stopp bei meinem Lieblingsladen EISDERIX einlegen.


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Der Laden selbst ist so winzig klein, dass man hier nur Eis kaufen und dieses draußen vor dem Laden verzehren kann. Die selbstgemachten Eissorten reichen von traditioneller Vanille, bis hin zu außergewöhnlichen Kombis wie Walnuss Feige. Viele der Geschmäcker sind zudem vegan. Mein Favorit hier: Wie immer Haselnuss – manchmal darf’s aber auch Waldfrucht Joghurt sein!

Michael Maierhöfer, Redakteur: Jones Ice Cream in Schöneberg

Experimentierfreudige Eis-Fans sollten bei dem schönen Wetter unbedingt bei Jones Ice Cream in Schöneberg vorbeischauen. Das gemütliche Eiscafé von Bäckerin Gabrielle Jones in der Goltzstraße ist bekannt für seine hausgemachten Eiskreationen, die mit amerikanischem Flair daherkommen.

Die Eissorten sind inspiriert von klassischen Desserts wie Cheesecake, Brownie, Cookie Dough oder Peanut-Butter-Jelly. Auch bei den Cookies können sich Naschkatzen zwischen insgesamt sechs hausgebackenen Sorten entscheiden. Wir wünschen allen Eis-Fans einen guten Appetit!