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Kleinanzeigen: Geisterkonten! Warum Käufer immer wieder auf sie reinfallen

Betrüger lassen sich immer neue Tricks einfallen, wie sie Geld auf Kleinanzeigen ergaunern. Eine besonders fiese Masche ist der Geisterkonten-Trick!

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Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Kleinanzeigen ist eine beliebte Plattform für Schnäppchenjäger, die gebrauchte Waren im Internet kaufen oder verkaufen wollen. Egal ob Bücher, Spielzeug, Haushaltsgegenstände, Elektronik oder Autos. Hier findet wirklich jeder Käufer die passenden Produkte zum kleinen Preis.

Doch Vorsicht: unter den seriösen Anbietern tummeln sich auch raffinierte Bürger, die mit einer neuen Masche ahnungslose Käufer um ihr Geld bringen. Um die Opfer zu täuschen, nutzen sie sogenannte Geisterkonten. Hier erfährst du, was es damit auf sich hat und wie du dich davor schützen kannst.

Kleinanzeigen: Diesen Fehler solltest du nicht machen

Ist dir das auch schon passiert? Du stöberst im Internet nach Angeboten und findest plötzlich ein unglaublich günstiges Produkt. Hunderte Euro günstiger als bei allen anderen Anbietern. Voller Vorfreude stürzt du dich auf das Schnäppchen und schließt den Kaufvertrag mit dem Verkäufer ab.


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Solche Angebote sind leider oft zu schön, um wahr zu sein. Betrüger benutzen solche falschen Schnäppchen, um nichtsahnende Opfer anzulocken und dann um ihr Geld zu bringen. So funktioniert der hinterhältige Trick mit den Geisterkonten.

So schützt du dich vor dem fiesen Trick

Nach dem Kauf meldet sich der Verkäufer bei den Opfern und erklärt, dass er kein PayPal-Konto besitzt. Schnäppchenjäger wissen, dass PayPal Zahlungsverkehr mit Käuferschutz anbietet. Wird das Produkt nicht geliefert, bekommt man dort sein Geld zurück. Natürlich machen Betrüger einen großen Bogen darum.

Sie überzeugen die Kleinanzeigen-Nutzer, den Preis per Banküberweisung abzuwickeln. Die Konten wirken auf den ersten Blick echt, doch in Wirklichkeit handelt es sich dabei um Geisterkonten, die mithilfe von gestohlenen Identitäten eröffnet wurden. Die Opfer überweisen auf die Konten und hören nie wieder etwas vom Verkäufer. Das Geld ist weg.


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Weder Kleinanzeigen noch die Bank kann in dem Fall dann noch helfen. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollte man bei Kleinanzeigen immer in bar vor Ort bezahlen. Ist das nicht möglich, kann man immer noch auf PayPal setzen. Aber niemals die Option „Family and Friends“ verwenden, denn dann wirkt der Käuferschutz nicht.