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Bürgergeld: Brief an Arbeitslose sorgt für Ärger – „Sind keine Sozialarbeiter“

Die Bürgergeld-Empfänger Katrin und Elvis bekommen häufig Post. Nun reden die beiden Sozialhilfe-Empfänger Klartext.

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u00a9 IMAGO/Martin Wagner

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Sie gehören zu den bekanntesten Bürgergeld-Empfängern des Landes: Elvis und seine Frau Katrin aus den Mannheimer Benz-Baracken. Seit geraumer Zeit schon wird das Paar von der RTL-Zwei-Sozialreportage „Hartz und herzlich“ begleitet. Und die sorgte dafür, dass die Benz-Barackler zu kleinen Stars geworden sind.

Fanpost jedenfalls bekommen die beiden Bürgergeld-Empfänger zuhauf. Und das kann manchmal auch etwas lästig sein, wie Elvis in der neuen Episode „Hartz und herzlich“ vom 17. Mai 2024 offen zugibt.

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Bürgergeld-Empfänger bekommen Fanpost

Wohnt die Großfamilie doch in einem der beiden gelben Reihenhäuser der Benz-Baracken. Zwar sind alle Zimmer belegt, das jedoch hält ihre Fans nicht davon ab, die beiden Sozialhilfe-Empfänger um Obdach zu bitten. „Wir haben ja viele Fans und Zuschauer, die uns mögen, die uns wohlgesonnen sind und so, und wir kriegen ja auch viel Fanpost“, berichtet Elvis. Zwar habe es in der Vergangenheit auch negative Zuschriften gegeben, das sei jedoch mittlerweile abgeebbt, so der Bürgergeld-Empfänger.

Katrin Elvis
Elvis und seine Frau Katrin. Credit: RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

Dafür kämen nun jedoch andere, unangenehme Zuschriften. „Es kommt viel Post, von wem, ist ja egal, aus dem Knast“, berichtet der 51-Jährige.

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Und richtet auch direkt einen Apell in die Kamera: „Jungs, wenn ihr schreibt, ich werde bald entlassen, und ob man denn nicht helfen könne, oder sie wollen Vanessa (Anm. d. Red.: Eine Tochter des Paares) kennenlernen und so, alles schön und gut, aber versteht das nicht falsch, nur weil wir in der Vergangenheit mal jemanden aufgenommen haben, heißt das nicht, dass wir jetzt Sozialarbeiter sind, und jeden aufnehmen können. Und auch nicht wollen, das geht nicht.“



Doch die Fanpost richtet sich nicht nur an Elvis und Katrin. Auch ihre Töchter bekommen Briefe, zum Teil auch anzügliche. „Es gab schon viele Briefe für Vanessa“, berichtet die 44-jährige Katrin. „Die wollten sie wirklich alle kennenlernen, da waren welche, die haben sich verliebt in sie, oder nur kennenlernen, oder bei ihr einziehen. Das geht nicht“, verdeutlicht die achtfache Mutter. Recht hat sie.