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Kreuzfahrt: Sicherheitskräfte ziehen die Reißleine! Plötzlich macht die Nachricht die Runde

Die Zustände auf diesem Kreuzfahrtschiff waren schlicht nicht mehr tragbar. Sogar die Sicherheitskräfte zogen die Reißleine.

© IMAGO/Martin Wagner

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Mit Kreuzfahrt-Schiffen über die sieben Weltmeere schippern und exotische Ziele besuchen – für viele Urlauber ist das eine absolute Traumvorstellung. Doch nicht immer werden die Ozeanriesen für derartige Reisen verwendet.

Die „Goddess of Night“ von der Reederei Seajets zum Beispiel. Die liegt aktuell im Hafen von Brindisi (Italien) an der Adria vor Anker – aber nicht, weil das ein Halt auf einer Urlaubsreise ist. Eigentlich hat das Schiff vor Ort eine wichtige Funktion. Doch wegen eines ekelhaften Problems ziehen die Sicherheitskräfte vor Ort nun die Reißleine!

Ekel-Alarm auf Kreuzfahrt-Schiff

Denn in Italien findet vom 13. bis zum 15. Juni der G7-Gipfel statt – und ein Treffen mit vielen hochrangigen Politikern benötigt natürlich auch mehrere Sicherheitskräfte. Diese sollten auf der „Goddess of Night“ untergebracht werden – doch die Sicherheitskräfte weigerten sich. Und das aus einem nachvollziehbaren Grund.

Denn offenbar herrscht Ekel-Alarm an Bord des Kreuzfahrt-Schiffs. Das Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“ berichtet von Müll in jeder Ecke, fehlenden Betten, defekten Duschen und Toiletten – oder sogar von Abwasser, dass die Bäder überflute. Noch dazu gibt es dreckige Kabinen, kaputte Rohrleitungen und einer beschädigten Klima- und Lüftungsanlage.

Sicherheitskräfte weigern sich

Dass man hier keine Unterkunft bekommen möchte, versteht sich von selbst. Dabei hatte die italienische Regierung für die Anmietung des Schiffs als schwimmendes Hotel satte sechs Millionen Euro gezahlt!

Aber von den Sicherheitskräften gab es ein klares Veto – für sie musste nun eine andere Unterkunft gefunden werden.



Und was passiert mit der „Godess of Night“? Die sollte eigentlich im Sommer 2024 umgebaut werden und komplett aufgemotzt wieder auf Reisen gehen. Bei den geschilderten Zuständen an Bord klingt dieser Zeitplan jedoch äußerst unrealistisch.