Für die Männer von Hertha BSC läuft die aktuelle Saison alles andere als rund. Anstatt um den Aufstieg in die Bundesliga mitzuspielen, müssen sich die Verantwortlichen nach unten orientieren.
Beim anstehenden Spiel gegen den SV Elversberg möchte Neu-Trainer Stefan Leitl endlich drei Punkte einfahren. Doch ausgerechnet ein Ex-Berliner will diesen Plan durchkreuzen.
Hertha BSC: Ein Torjäger mit Hauptstadtvergangenheit
Wenn Hertha BSC an diesem Sonntag (2. März) auf den SV Elversberg trifft, steht viel auf dem Spiel. Nach fünf sieglosen Partien in Folge schmilzt der Abstand zur Abstiegszone immer weiter – ein Befreiungsschlag wird dringend benötigt. Damit dies gelingen kann, müssen die Akteure auf dem Feld einen gegnerischen Angreifer in Schach halten, der selbst schon in der Hauptstadt gespielt hat.
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Die Rede ist von Fisnik Asllani, der für die Mannschaft aus dem Saarland bereits 12 Tore in der laufenden Zweitligasaison erzielt hat. Denn der 22-Jährige kennt sich in der Hauptstadt bestens aus. Der gebürtige Berliner wechselte 2016 in die Jugend von Union Berlin, verbrachte dort vier Jahre. Und wäre in der zurückliegenden Transferperiode fast wieder bei den Köpenickern gelandet.
Coach Leitl spricht Klartext
Nun könnte er den Plänen der Alten Dame gefährlich werden. Doch Leitl und sein Trainerteam haben die Qualitäten von Asllani und seinen Mitspielern natürlich auf dem Schirm – und wollen mit einer klaren Marschroute dagegenhalten. „Wir müssen ergebnisorientierten Fußball spielen, um zu punkten. Wir müssen Intensität und Laufvolumen steigern“, betont der neue Coach im Vorfeld der Partie.
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Die entscheidende Frage ist: Kann die Mannschaft von Hertha BSC die neu ausgerufene Taktik auch direkt umsetzen? Sonntag ab 13.30 Uhr sind wir schlauer.