McLaren dürfte in der Formel-1-Saison 2025 das Maß aller Dinge sein. Der britische Traditionsrennstall stellte in den ersten zwei Rennen des Jahres klar, dass sie das schnellste Auto auf die Strecke bringen.
Die Konkurrenz um Red Bull, Ferrari und Mercedes dürfte in diesem Jahr dagegen oftmals nur hinterherfahren. Nun sorgt McLaren-CEO Zak Brown mit Aussagen jedoch für Verwunderung. Formel-1-Weltmeister Max Verstappen dürften diese Worte gar nicht gefallen!
Formel 1: Ferrari als ärgster Ferrari-Konkurrent?
Ferrari hat einen absolut verkorksten Saisonstart hingelegt. Gerade einmal 17 WM-Punkte hat die „Scuderia“ nach zwei Rennwochenenden auf dem Konto – und damit genauso viele wie Williams, mit denen sich Ferrari keineswegs auf einem Level sehen dürfte. Dennoch erhält der italienische Rennstall nun ausgerechnet von der Konkurrenz prominenten Zuspruch.
Auch interessant: Formel 1: Hamilton-Hammer offiziell! Jetzt darf es jeder sehen
Nach dem Grand Prix in Shanghai gab McLaren-CEO Zak Brown überraschend zu Protokoll: „Ich vermute, dass Ferrari über die Saison gesehen unsere größte Herausforderung wird – wegen seiner Fahrerpaarung“. Vor allem der Zeitpunkt der Aussage erscheint angesichts der doppelten Disqualifikation von Lewis Hamilton und Charles Leclerc in China überraschend, schließlich kamen die beiden Ferrari-Piloten zuvor auch nur auf Platz fünf und sechs ins Ziel.
„Schwierigkeiten mit der Fahrersituation“
Dennoch betont Brown: „Wir nehmen alle ernst“. Insbesondere Mercedes mit einem „fantastischen“ George Russell hob der McLaren-Boss hervor: „Außerdem denke ich, dass Andrea Kimi Antonelli nur noch stärker wird. Er ist ein Rookie und wird einige herausragende Wochenenden haben, aber auch ein bis zwei Veranstaltungen, bei denen er noch dazulernt“.
Für Red Bull hat Brown dagegen nicht allzu warme Worte übrig. Vor allem der Umstand, dass sich Liam Lawson in seinem neuen Auto noch überhaupt nicht zurecht findet, lässt den 53-Jährigen an der Konkurrenzfähigkeit von RB zweifeln. Brown kommentiert die Situation im Team von Christian Horner da fast noch liebevoll: „Red Bull hat offensichtlich Schwierigkeiten mit der Fahrersituation“.