Für Union Berlin war es ein ganz wichtiges Wochenende. Nachdem auch die Konkurrenz im Tabellenkeller punkten konnte fuhren die Köpenicker mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck aus Frankfurt zurück.
Doch nicht nur für die aktuellen Kicker des 1. FC Union lief das Wochenende richtig gut. Für drei ehemalige Eiserne könnte es derzeit sogar überhaupt nicht besser laufen. Doch damit war gar nicht wirklich zu rechnen.
Union Berlin: Drei Ex-Eiserne in den USA
Der US-amerikanische MLS-Klub St. Louis City ist so etwas wie ein kleiner Außenposten des Berliner Fußballs auf der anderen Seite des Atlantiks. Hier stehen mit Ben Lundt, Eduard Löwen und Alfredo Morales drei Ex-Herthaner unter Vertrag. Hinzu kommen mit Marcel Hartel, Cedric Teuchert und Timo Baumgartl auch drei Ex-Unioner.
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Vor allem Löwen, Teuchert und Hartel gehören meist zum Stammpersonal des schwedischen Trainers Olof Melberg. Und die beiden Ex-Unioner waren nun am großen Coup von St. Louis beteiligt. Denn die Mannschaft aus Missouri besiegte in der Nacht zu Montag den amtierenden US-Meister LA Galaxy mit Ex-BVB-Star Marco Reus mit 3:0. Ein Sieg, mit dem vorher wohl niemand gerechnet hatte. Teuchert und Hartel steuerten jeweils einen Treffer bei, Baumgartl gab in der Schlussphase sein Debüt.
Dank Ex-Unionern auf Erfolgskurs
Für St. Louis war es im dritten Spiel der erste Sieg. Zuvor hatte die Mannschaft zweimal 0:0 gespielt, steht also noch ohne Niederlage und ohne Gegentor dar. Schlechter sieht es hingegen für Reus und Los Angeles aus. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart steht der amtierende Meister, der derzeit auf Spielmacher Riqui Puig und Torjäger Joseph Paintsil verzichten muss, derzeit auf dem letzten Platz der Wester Conference.
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Für St. Louis, wo mit Roman Bürki und Joao Klauss weitere Ex-Bundesliga-Spieler unter Vertrag stehen, geht es seit dem Sommer als Teuchert und Hartel kamen, stetig bergauf. Geht es so weiter, könnten die beiden Ex-Unioner das Team in diesem Jahr wieder in die Playoffs schießen.