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Union Berlin: Nach strittigem DFB-Urteil – Klub-Boss macht Klartext-Ansage

Mit seinem Urteil zugunsten Bochums heizt der DFB den Abstiegskampf an. Union Berlins Präsident hat eine klare Meinung dazu.

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Für Union Berlin wird das letzte Saisondrittel kein Zuckerschlecken. Nachdem man in der vergangenen Spielzeit schon dem Abstieg von der Schippe gesprungen war, sieht es zu Beginn dieses Jahres wieder nach viel Kampf aus.

Zuletzt sorgte eine Niederlage beim Schlusslicht Kiel für Sorgenfalten auf Berliner Fan-Stirnen. Zudem urteilte der DFB, dass das Skandalspiel gegen den VfL Bochum nun endgültig als Niederlage für die Eisernen gewertet wird. Jetzt meldete sich der Klub-Boss zu Wort.

Union Berlin: Zingler hat klare Meinung

In einem vereinseigenen TV-Interview äußerte sich Union-Präsident Zingler jetzt zu der aktuellen Situation des Klubs. Durch das DFB-Urteil fehlt dem Verein ein Punkt in der Tabelle – auf dem Rasen hatten sich Bochum und Berlin 1:1 getrennt. Ausgerechnet ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf profitiert davon. Doch das lässt Zingler kalt.

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„Am Ende müssen wir versuchen, auf dem Rasen den Klassenerhalt zu schaffen und nicht in dem Streit um den Punkt. Da geht es bei uns um grundsätzliche Überlegungen“, erklärt der 60-Jährige in dem Gespräch. Man will sich für die verbleibenden zehn Spieltage in Köpenick offenbar aufs Sportliche konzentrieren und möglichst wenig Energie auf den Rechtsstreit aufwenden.

„Falsches Urteil getroffen“

Mit der Entscheidung des Fußballbunds sind die Verantwortlichen von Union Berlin unzufrieden. „Wir glauben, dass das Sportgericht und das Bundesgericht ein falsches Urteil getroffen haben“, schilderte Zingler die Sicht des Vereins auf die Sachlage rund um den Feuerzeugwurf in der Alten Försterei. Auf sich beruhen lassen wolle man das ganze nicht.



Das DFB-Urteil aus erster Instanz war kürzlich in einer zweiten Verhandlung bestätigt worden. „Deshalb gehen wir vor das Schiedsgericht und wollen vom Schiedsgericht überprüfen lassen, ob eben die Urteile des Sportgerichtes korrekt sind“, zeigte sich Zingler entschlossen.