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Hunde-Attacken in Berlin – diese Rasse hat die meisten Angriffe auf dem Buckel

Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Hunde wie in Berlin. Doch wo es viele Hunde gibt, gibt es auch viel Hunde-Attacken.

© IMAGO/Panthermedia

Das sind die beliebtesten Haustiere

Hunde sind mit Abstand die beliebtesten Haustiere der Berliner. Insgesamt haben die Finanzämter 131.440 Vierbeiner in der Hauptstadt steuerlich erfasst. Das sind 20.416 mehr als noch im Jahr 2019. Aber die treuen Gefährten können auch gefährlich werden.

Jedes Jahr gibt es in Berlin Hunderte Hunde-Attacken, die teilweise tödlich enden. Das geht nun aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage der CDU hervor. Eine Hunderasse liegt bei den Beiß-Angriffen auf Menschen ganz weit vorne.

So viele Hunde-Attacken gab es in Berlin

Die Zahl der Hunde steigt in Berlin stetig an. Von 117.227 Hunden in 2020 auf 131.440 Vierbeiner in 2023. Laut der Senatsjustizverwaltung sind „verlässliche Schätzungen über die Anzahl der steuerlich nicht erfassten Hunde in Berlin mangels hinreichender Erkenntnisse nicht möglich.“ Die Dunkelziffer könnte also noch viel höher sein.


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Natürlich führen mehr Hunde auch zu mehr Hunde-Attacken in der Hauptstadt. Laut der jüngsten Statistik aus dem Jahr 2022 wurden insgesamt 576 Angriffe auf Menschen verzeichnet. Die Rasse der Hunde überrascht dabei sehr. Obwohl man bei Hunde-Attacken sofort an Pitbulls und Boxer denkt, wird die Liste vom Deutschen Schäferhund angeführt.

Dieser wird für 36 Vorfälle verantwortlich gemacht. Dicht gefolgt vom Dackel (24). Auf Platz drei ist der Labrador mit 19 Angriffen gelandet. Boxer, Pitbull und Rottweiler haben es jeweils auf Platz sieben, acht und neun mit zehn, beziehungsweise neun Hunde-Attacken geschafft.

Das alles ist am Ende vor allem Statistik. Denn Hundeprofis weisen immer wieder darauf hin: Oftmals befindet sich das Problem am anderen Ende der Leine. Kaum ein Hund ist von Geburt an böse, bestimmte Rassen werden aber von ihren Besitzern scharf gemacht, schlecht behandelt, um ein aggressives Statussymbol zu werden.

In diesem Bezirk gibt es die meisten Hunde

Die meisten Vierbeiner gibt es übrigens in den Außenbezirken. Von den 131.440 registrierten Hunden gibt es die meisten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (12.212), gefolgt von Treptow-Köpenick (11.678), Reinickendorf (11.249) und Spandau (10.507).


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In der Innenstadt gibt es am wenigsten Hunde. In Wedding wurden nur 3.597 Vierbeiner gezählt und in Schöneberg 3.611.